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Wissenswertes




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Blütentherapie |
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| Problemhilfen
Vor allem bei psychischen Problemen
ist die Blütentherapie eine echte Alternative
zu herkömmlichen Behandlungen. Viele dieser
Probleme sind keine echten Krankheiten an sich,
aber sie stören das friedliche Zusammenleben
von Tier und Mensch. Solche Probleme können
akut auftreten, wie z.B. Angst vor anderen Menschen,
Artgenossen oder Gegenständen. Sie können
aber auch schon länger bestehen und sich mit
der Zeit steigern, so dass eine für Mensch
und Tier unerträgliche Situation entsteht,
wie z.B. Eifersucht, nicht Alleine bleiben wollen
oder Aggressionsverhalten.
Natürlich kann man mit einer
Blütentherapie aus einem von Geburt an ängstlichem
Tier keinen Draufgänger machen oder aus einem
übernervösen Tier kein absolut ruhiges.
Doch kann eine Behandlung helfen, die bestehenden
Probleme so weit auszugleichen, dass Tier und Mensch
gut damit leben können.
Weitere Infos unter:
www.die-tierheilpraktiker.de
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Soforthilfe-Tropfen |
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| Soforthilfe-Tropfen
und Soforthilfe-Creme für Katzen
Soforthilfe-Tropfen sind eine Kombination
aus 6 Blütenessenzen und helfen bei allen großen
und kleinen Notfällen. Sie werden eingesetzt
bei körperlichen und psychischen Schockzuständen
und stellen das innere Gleichgewicht wieder her,
spenden Mut und Zuversicht, verhindern Überreaktionen
und bewahren vor Bewusstlosigkeit.
Bei jeder Situation, die für
die Katze mit großer Aufregung, Angst oder
Schmerz verbunden ist, sind die Soforthilfe-Tropfen
angezeigt.
Durch diese Tropfen kann und soll jedoch niemals
die notwendig tierärztliche Hilfe ersetzt werden!
| nach Unfällen |
bei Verletzungen |
nach Beißereien |
| vor und nach Operationen |
bei Vergiftungen |
bei allergischen Reaktionen |
| bei Zecken- oder Flohbissen |
bei Wespenstichen |
bei Ekzemen |
| bei Hitzschlag |
bei Sonnenstich |
bei Sonnenbrand |
| bei Entzündungen |
bei Prellungen |
bei Verstauchungen |
| vor Ausstellungen/Prüfungen |
bei Zahnfleischentzündungen |
bei Schock / Panik / Stress |
| für Muttertier und Welpen
vor und nach der Geburt |
für Welpen, die zu früh
von ihrer Mutter getrennt wurden |
während der Rolligkeit
oder bei Scheinschwangerschaft |
| bei großem inneren Druck,
Angst oder Verzweiflung: z.B. Silvesterfeuerwerk,
Gewitter, Tierarztbesuch |
bei Heimweh (Aufenthalt in
einer Tierpension), Umzug oder Trennung oder
Verlust der Bezugsperson |
für misshandelte Tiere
und Tiere aus nicht artgerechter Haltung, Verarbeitung
eines Seelentraumas |
| vor längeren Autofahrten |
vor dem Deckakt |
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| bei epileptischen Anfällen
und bei Bewußtlosigkeit: |
Achtung!
Auf keinen Fall etwas einträufeln oder
eingeben!
Es droht Erstickungsgefahr!
Vorsichtig Zahnfleisch und Zunge mit den Tropfen
einreiben! |
Es folgen einige ausführliche
Beispiele, bei denen die Soforthilfe-Tropfen eingesetzt
werden sollten:
Eine
Geburt:
Die Katze bekommt beim Einsetzen der Wehen alle
15-20 Minuten Soforthilfe-Tropfen, bis die Geburt
abgeschlossen ist. Sie wird die Geburt ruhiger und
gelassener überstehen, und die Neugeborenen
sind erfahrungsgemäß vitaler, als sonst
üblich.
Neugeborene:
1 Tropfen Soforthilfe unmittelbar nach der Geburt
hilft jedem Katzenbaby den Geburtsstress besser
zu überwinden.
Transport
im Auto:
Für eine frei lebende Katze stellt der Transport
im Auto eine enorm große Stresssituation dar.
Verabreichen Sie 1 Stunde vor Antritt der Fahrt
4 Tropfen Soforthilfe im viertelstündlichem
Abstand. Die Katze wird ruhiger und gelassener werden.
Besuch
beim Tierarzt:
Viele Katzen sind ängstlich, wenn sie zum Tierarzt
müssen (z.B. zum Impfen). Verabreichen Sie
1 Stunde vorher 4 Tropfen Soforthilfe im viertelstündlichem
Abstand. Die Katze wird ruhiger und gelassener sein.
Wie Sie sehen, sind die Soforthilfe-Tropfen
vielfältig einsetzbar, weshalb es zu empfehlen
ist, immer ein Fläschen dabei zu haben.
Diese Tropfen dienen nicht zur Dauertherapie, sondern
zur Behandlung eines akuten Negativzustandes. Hat
Ihre Katze diese akute Situation überwunden,
so setzt man, wenn nötig, die dann erforderliche
Folge-Blütenmischung ein, die ihr helfen wird,
dieses negative Erlebnis so schnell wie möglich
zu verarbeiten.
Dosierung
und Verarbeitung:
In akuten Notfällen wie Schock oder schweren
lebensbedrohlichen Situationen geben Sie alle fünf
bis zehn Minuten drei bis vier Tropfen in das Maul
des Tieres. Später verlängern Sie die
Abstände.
Bei wenig extremen Situationen (z.B. vor einem Tierarztbesuch
oder während eines Gewitters) geben Sie Ihrer
Katze alle fünfzehn Minuten vier Tropfen, bis
sich ihre Nervösität gelegt hat.
Sofort-Creme kommt bei akuten Hautproblemen
(Schockzustand für die Haut) zur Anwendung,
bei denen Rötung und Entzündung der Haut
im Vordergrund steht.
Einsatzmöglichkeiten:
Allergische Hautsymptome nach Wespenstich, Floh-
oder Zeckenbiss, bei Milbenbefall, Zwischenzehenekzem,
Verstauchungen/Prellungen, Schnittverletzungen,
Sonnenbrand, Bisswunden, Schürfwunden, Verbrennungen.
Anwendung:
Die Soforthilfe-Creme wird mehrmals täglich
dünn auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen.
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Was
sind Blütenessenzen? |
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| Dr. Edward Bach (1886
- 1936), ein waliser Arzt, Bakteriologe und Homöopath,
hat diese Therapie vor mehr als 60 Jahren für
die Behandlung seelischer Disharmonien entwickelt.
Bei den Blütenmischungen handelt
es sich um homöopathieartige Aufbereitungen
der wässrigen Auszüge verschiedener Blüten
wildwachsender Pflanzen und Bäume. Richtig
eingesetzt werden durch Blütenessenzen negative
Seelenzustände harmonisiert und Selbstheilungskräfte
aktiviert.
Ich beziehe die Blütenessenzen
von IrisFlora (Institut für Blütenessenzen).
Die mehr als 200 verschiedenen Blütenessenzen
von IrisFlora sind nicht als Arzneimittel registriert
und daher frei verkäuflich.
Das Wirkungsprinzip:
Auch bei unseren Katzen stellen wir negative Seelenzustände
fest, die sich durch Verhaltensstörungen in
Form von z.B. Aggressionen, Ängstlichkeit oder
Unsauberkeit bemerkbar machen. Mit Hilfe von Blütenmischungen
werden die negativen Seelenzustände unserer
Katzen harmonisiert, so dass die Verhaltenssörungen
schwinden. Bei einer kranken Katze wirkt eine Therapie
unterstützend, zumindest krankheitsmildernd
und verkürzend. Das Immunsystem und die körpereigenen
Abwehrkräfte werden gestärkt und stabilisiert.
Dosierung und Verabreichung:
Wie die meisten Naturheilmittel werden auch die
Blütenessenzen nicht über den Magen-Darm-Trakt
aufgenommen, sondern über die Maulschleimhaut.
Deshalb sollten die Tropfen nicht unters Futter
gemischt werden. Die Verabreichung der Tropfen erfolgt
entweder mit Hilfe einer Pipette oder eines kleinen
Plastiklöffels direkt ins Mäulchen der
Katze. Sollten das nicht klappen, gibt es noch einige
Tricks, die nicht nur für das Verabreichen
von Blütenmischungen, sondern allgemein für
das Eingeben von Medikamente gelten.
1. Sie vermischen die Blütenessenz
mit einigen Tropfen Sahne oder Milch. (Nicht bei
Katzen, die an Durchfall erkrankt sind!)
2. Sie präparieren ein Katzenleckerchen mit
den Tropfen.
3. Sie träufeln der Katze die Tropfen auf die
Pfoten. Sie fühlt sich unsauber und leckt sie
ab.
4. Bei Katzen, die einzeln gehalten werden, können
Sie die Tropfen über das Trinkwasser verabreichen.
5. Sie massieren die Tropfen im Nacken des Tieres
ein (z.B. bei bewusstlosen Tieren).
Sie geben pro Tag:
3 x 4 Tropfen einer erwachsenen Katze
3 x 3 Tropfen einem Jungtier
3 x 2 Tropfen einem Neugeborenen bis zur dritten
Woche
Die Therapiedauer:
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass man
deutlich am Verhalten der Katze merkt, wann ein
negativer Seelenzustand harmonisiert ist. Bei manchen
Katzen reichen Tage, andere brauchen einige Wochen.
Besteht der negativer Seelenzustand
Ihrer Katze bereits seit längerer Zeit? Dann
brauchen Sie einfach Geduld, denn was sich über
längere Zeit manifestiert hat, kann nicht von
heute auf morgen reguliert werden.
Wenn das Fläschchen leer ist,
sollten Sie wieder mit uns in Verbindung treten.
Oft muss eine Folgetherapie dem neuen, veränderten
Seelenzustand angeglichen werden.
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Bachblüten
für Katzen |
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| Die wichtigsten
Fragen zum Thema Bachblüten
Was sind Bachblüten?
Bei Bach-Blüten handelt es sich um Auszüge
von 37 verschiedenen Bäumen, Blüten,und
Pflanzen."Rock Water"wird aus Quellwasser
hergestellt.
Konserviert und konzentriert werden diese Blütenauszüge
mit Alkohol. (Sie sollten aber zum Wohle Ihres Tieres
darauf achten das Sie in der Apotheke für Ihre
Katze Bachblüten ohne Konservierungsmittel
(Alkohol) bekommen.
In den Produkten sind keine nachweislichen "Spuren"der
Blüten/Pflanzen usw. mehr aufzufinden.Trotzdem
erfreut sich die Behandlung mit Bach-Blüten
immer größer beliebtheit.Auch wir behandeln
unsere Tiere mit Bach-Blüten und es hat meist
sehr gut geholfen. Sicherlich können Bach-Blüten
keinen Tierarzt ersetzen. Sie verstärken/unterstützen
eine Behandlung und können sich positiv auf
das seelische Gleichgewicht Ihres Tieres auswirken.
Und es keine Erfolgsgarantie für eine Heilung
gibt. Es sollte immer ein Tierarzt zur Überwachung
der Behandlung hinzugezogen werden.
Bachblüten und Anwendung im Überblick
(siehe unten).
Wie wähle ich die richtigen
Blüten aus?
Beobachten Sie Ihre Katze ganz genau
und wählen dann die entsprechende Blüten
aus.
Am wirksamsten haben sich Mischungen aus verschiedenen
Blüten (jedoch nicht mehr als fünf!).
Eine eventuell nicht ganz optimale Zusammenstellung
schadet Ihrer Katze nicht, den falsch ausgewählte
Blüten werden vom Körper einfach ungenutzt
ausgeschieden.
Woher bekomm ich die Blütentropfen?
Die Blütenkonzentrate gibt es
in Apotheken. Geben Sie von den von Ihnen ausgewählten
Blütenkonzentraten je zwei Tropfen aus der
Voratsflasche in ca 30ml stilles Mineralwasser und
schütteln Sie die gut verschloßende Flasche
anschließend 10x. Die Lösung ist bei
guter Kühlung ca. einen Monat haltbar.Sie können
sich selbstverständlich auch die Mixturen in
Ihrer Apotheke herstellen lassen. Allerdings sollten
Sie im Interesse Ihres Tieres unbedingt darauf achten
das den Blüten zur Konservierung keinen Alkohol
zugefügt worden ist.!!
Wieviel Tropfen braucht meine
Katze?
In der Regel erhalten Jungtiere viermal
täglich jeweils zwei bis drei Tropfen.Neugeborene
bis zur dritten Lebenswoche erhalten viermal täglich
jeweils ein bis zwei Tropfen. Erwachsenen Tieren
gibt man viermal täglich je vier Tropfen.
Wie gebe ich meiner Katzen
die Tropfen?
Am besten Sie nehmen eine Pipette
und tröpfeln Ihrer Katze damit die Tropfen
direkt ins Mäulchen.
Oder Sie geben Ihrem Stubentiger die Tropfen aufs
Futter oder ins Wasser. Wobei ich persönlich
davon abrate da man so keine genaue Gewährleistung
hat ob die Katze ihre Dosis auch zu sich genommen
hat.
Wie lange braucht meine Katze die Blütentropfen?
Bachblüten brauchen Ihre Zeit
.meist mehrere Wochen bevor sie anfangen Ihre Wirkung
zu entfalten. Ähnlich wie in der Homöopathie
kann es am Anfang zu einer verschlimmerung der Symptome
kommen bevor letztendlich eine Besserung eintritt.Sie
sollten die behandlung auch noch eine Weile weiterführen
auch wenn Ihr Stubentiger schon deutliche Anzeichen
der besserung zeigt.
Was passiert wenn ich zuviel des Mittels
gebe? Gibt es Nebenwirkungen?
Überschüssige oder falsche
Blüten werden einfach vom Körper ungenutzt
wieder ausgeschieden.
Dies ist das schöne an der Naturheilkunde das
praktisch keine Nebenwirkungen bestehen.
Bachblüten und Anwendungsgebiete
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| Agrimony |
Agrimonia
eupatoria |
Innere
Unruhe, |
| Aspen |
Populus
tremula |
Angst,Empfindlichkeit |
| Bech |
Fagus
sylvatica |
Aggressivität(auch
gegen Artgenossen) |
| Centaury |
Centaurium
umbellatum |
Willensschwäche |
| Cerato |
Ceratostigma
willmottiana |
fehlendes
Selbstvertrauen |
| Cherry
Plum |
Prunus
cerasifera |
Innere
Spannungen |
| Chestnut
Bud |
Aesculus
hippocastanum |
Konzentrations
schwäche, |
| Chicory |
Cichorium
intybus |
Egoismus/Selbstverliebtheit |
| Clematis |
Clematis
vitalba |
Fehlende
Aufmerksamkeit |
| Crab
Apple |
Malus
pumila |
Ständiges
lecken an Pfoten usw. |
| Elm |
Ulmus
procera |
Niedergeschlagenheit/Überforderung |
| Gentian |
Gentiana
amarella |
Mißtrauen
bei allem neuen |
| Gorse |
Ulex
europaeus |
Müdigkeit |
| Heather |
Calluna
vulgaris |
Geltungsdrang/uneingeschrängte
Zuneigung |
| Holly |
Ilex
aquifolium |
Eifersucht |
| Honeysuckle |
Lonicera
caprifolium |
Traurigkeit |
| Hornbeam |
Carpinus
betulus |
Müdigkeit/mangelnde
Motivation |
| Impatiens |
Impatiens
glandulifera |
Hyperaktivität,Ungeduld |
| Larch |
Larix
decidua |
Schüchternheit,mangelndes
Selbstvertrauen |
| Mimulus |
Mimulus
guttatus |
Scheu/Schreckhaftigkeit |
| Mustard |
Sinapis
arvensis |
häufig
wechselnde Launen |
| Oak |
Quercus
robur |
übertriebenes
Pflichtbewusstsein/Ausdauer |
| Olive
|
Olea
europaea |
geistige
Erschöpfung |
| Pine
|
Pinus
sylvestris |
Mutlosigkeit/fehlende
Selbstakzeptanz |
| Red
Chestnut |
Aesculus
carnea |
übertriebener
Schutztrieb |
| Rock
Rose |
Helianthemum
nummularium |
extreme
Angst/Panik |
| Rock
Water |
|
zb.innere
Anspannung |
| Scleranthus |
Scleranthus
annuus |
Unausgeglichenheit,Innere
Anspannung |
| Star
of Bethlehem |
Ornithogalum
umbellatum |
alte
und neue Schockzustände |
| Sweet
Chestnut |
Castanea
sativa |
Innere
Auswegslosigkeit,Verzweiflung |
| Vervain |
Verbena
officinalis |
Übereifer,übermäßige
Begeisterung |
| Vine |
Vitis
vinifera |
Ehrgeiz,Dominanzstreben |
| Walnut |
Juglans
regia |
Verunsicherung
durch neuen Lebensraum |
| Water
Violet |
Hottonia
palustris |
Stolz,Überlegenheit |
| White
Chestnut |
Aesculus
hippocastanum |
Unruhe,mentale
Anspannung |
| Wild
Oat |
Bromus
ramosus |
Mangel
an Ausdauer,Unzufriedenheit |
| Wild
Rose |
Rosa
canina |
Teilnahmslosigkeit |
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Katzensprache
im Überblick |
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| Ich möchte Ihnen
hier anhand der unten Aufgeführten Tabelle
die Katzensprache etwas näher bringen. Ich
hoffe ich kann Ihnen damit helfen in Zukunft Ihren
Stubentiger noch besser zu verstehen.
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| Ausdruck |
Freundlich,
Entspannt |
Aufmerksam
Gespannt |
Angriffslustig |
Abwehrbereit |
Ängstlich |
| Ohren |
nach
vorn, leicht nach außen |
gespitzt,
direkt nach vorn |
nach
hinten gedreht |
nach
hinten eingeknickt und herabgezogen |
seitwärts |
| Schnurrhaare |
seitwärts
gerichtet, wenig gefächert |
vorwärts
gerichtet breit gefächert |
breit
gefächert |
etwas
zurückgelegt |
schmal
zurückgelegt |
| Augen |
ruhig,
je nach Helligkeit blinzelnd |
groß
und rund |
verengte
Pupillen |
erweiterte
Pupillen |
erweiterte
Pupillen |
| Schwanz |
ruhig,
hoch aufgerichtet |
Schwanzspitze
zuckt |
bewegt
sich heftig, kurz hinter der Wurzel hakenförmig
abgebogen |
bewegt
sich ruckartig hin und her |
peitscht
hin und her |
| Körper |
gestreckt
mit erhobenem Kopf |
gespannt |
richtet
sich hoch auf den Beinen auf, Rücken steigt
leicht nach hinten an |
in
den Hinterbeinen leicht eingeknickt, gesengter
Kopf, Katzenbuckel |
Katzenbuckel |
| Haare |
glatt
anliegend |
glatt
anliegend |
auf
der Rückenline und am Schwanz gesträubt |
anliegend |
am
ganzen Körper gesträubt |
| Lautsprache |
Schnurren,
Begrüßungsmiauen |
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Knurren,
Fauchen, langgezogenes, an- und abschwellendes
Heulen ( auch Katergesang) |
Fauchen,
Spucken |
laut
kreischendes Schreien |
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Futtertips-Katzen |
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Ich
gebe meinen Katzen einmal die Woche etwas Quark
mit Ei, das ist super fürs Fell und den meisten
Katzen schmeckt es hervorragend.
Ab und zu etwas Hüttenkäse
mit Reis gemischt, wirkt bei übergewichtigen
Katzen manchmal Wunder.
Milch trinken Katzen in der Natur
Nie!!
Nicht aus Plastiknäpfen füttern!
Diese speichern dem Geruch von altem Futter und
Reinigungsmittel an.
Glas und Keramiknäpfe nehmen keine Gerüche
an.
Futterreste nie in der offenen Dose
lassen.
Wenn Luft an das Metall kommt fängt es zu oxidieren
an, und gibt dem Futter einen fiesen Beigeschmack
ab, und reichert es im schlimmsten Fall mit Blei
usw. an.
Reste in eine Schüssel mit Deckel
geben und in den Kühlschrank stellen.
Niemals Futter aus dem Kühlschrank
füttern!! Dies kann zu schweren Verdauungsstörungen
führen!!
Futter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen
und auf Zimmertemperatur bringen.
Wenn sie noch einen
guten Futtertip kennen können sie ihn uns schreiben
oder sie rufen uns an!
RoterTizian@web.de
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Über
den Sinn und Zweck von Katzenausstellungen |
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"Ausstellung?
So weit fahren? Und so früh aufstehen? Warum
tut ihr euch und euren Katzen das eigentlich an?
Gibt es wenigstens ordentlich Preisgeld?"
Dies und ähnliches werde ich
aus meinem Bekannten- und Kollegenkreis immer wieder
gefragt. Und um ehrlich zu sein, manchmal fragen
wir uns das auch.
Aber, welchen Zweck haben
denn nun Katzenausstellungen?
Ihnen, als Besucher sollen Katzenausstellungen
in erster Linie einen Überblick über die
verschiedenen Rassen und deren Farben geben. Wo
sonst haben Sie die Möglichkeit so viele unterschiedliche
Tiere auf einmal zu sehen und Informationen über
sie zu bekommen? Vielleicht haben Sie ja auch schon
vorher Kontakt zu verschiedenen Züchtern aufgenommen
und können eine Ausstellung zum ersten persönlichen
Kennenlernen, der Züchter und der Katzen, nutzen.
Wenn nicht - dann sprechen Sie doch einfach vor
Ort einen Züchter Ihrer persönlichen Lieblingsrasse
an. Sofern betreffender Züchter nicht gerade
mit einer seiner Katzen zum Richten muss, wird er
Ihnen sicher gern und bereitwillig alles über
"seine" Rasse erklären.
Nebenbei können Sie sich auch
noch mit Futter und anderem kätzischen Bedarf,
wie Kuschelhöhlen, Kratzbäumen und Spielzeug,
gut und günstig, an den verschiedenen Verkaufsständen
eindecken.
Die Züchter verfolgen
natürlich einen ganz anderen Zweck mit den
Ausstellungsbesuchen:
Wer züchtet braucht eine Beurteilung
seines Zuchttieres. Die Züchter müssen
wissen, ob seine Katze überhaupt den Ansprüchen
des Standards entspricht, demzufolge keine Mängel
aufweist und somit zur Zucht überhaupt geeignet
ist. Dies alles wird auf einer Ausstellung von international
anerkannten Richtern geprüft.
Darüber hinaus gibt eine Ausstellung dem Züchter
die Gelegenheit zum Fachgespräch mit anderen
Züchtern aus ganz Europa. Er kann sein Tier
mit anderen vergleichen, kann potentielle Zuchtpartner
(neue Katzen oder Zuchtkater) auswählen.
Gerade der Kontakt zu Zuchtkater-Besitzern ist wichtig,
da man schon genau wissen will, wohin man seine
Katze zum Decken bringt, d.h. ob der Katerbesitzer
vertrauenswürdig und seriös ist, sein
Zwinger frei von Krankheiten etc. Auch viele Katerbesitzer
nehmen oft nur Katzen von Züchtern, die ihnen
seit langem gut bekannt sind - aus genau denselben
Gründen. Diese Kontakte können hier gepflegt
und vertieft werden.
Und nein, ein Preisgeld gibt
es nicht ... |
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Unsere
Bitte an die Besucher |
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Neben dem Richten ist
für uns ein freundliches, interessiertes Publikum
das A und O einer Ausstellung. Trotzdem sind wir
manchmal durch die Besucher ganz schön gefrustet
- allerdings sind wir auch der Meinung, dass dieser
Frust durch Aufklärung des Publikums sehr stark
verringert werden kann. Deshalb hier unsere Bitten:
Bitte fassen Sie nicht in
die Käfige
All die schönen Katzen zu streicheln
ist sehr verführerisch, vor allem wenn Babies
dabei sind. Sehr schnell werden hierbei Krankheiten
wie Katzenschnupfen, Milben, Hautpilz und anderes,
von einer Katze zur anderen getragen. Auch die Einlasskontrolle
durch die Tierärzte kann leider nicht verhindern,
dass nicht doch einmal ein krankes Tier ausgestellt
wird.
Aus Angst um ihre Lieblinge verkleiden
viele Aussteller deshalb die Vorderseite der Käfige
mit Folie. Leider hat diese zwei unangenehme Effekte:
Zum einen wird es im Käfig sehr warm und zum
anderen sehen Sie als Besucher die Katzen nur noch
verschwommen. Aus Respekt vor den (zahlenden) Besuchern
hängen wir möglichst keine Folie auf,
oder versuchen zumindest auf andere Materialien
zurückzugreifen. Wenn Sie unsere Katzen ungehindert
fotografieren wollen, bitte fragen Sie uns, vielleicht
haben wir einen günstigen Standort und können
Sie hinter die Käfige bitten.
Gelegentlich erlauben wir auch, dass
Besucher unsere Katzen anfassen dürfen. Allerdings
nur, wenn die Hände vorher desinfiziert wurden.
Fassen Sie dies bitte nicht als Misstrauen auf,
es ist lediglich eine Gesundheitsvorsorge für
unsere Katzen.
Richter und Stewards wenden übrigens
die gleiche Vorsorge an: Auch sie desinfizieren
ihre Hände, die Richtertische und –käfige
nach jeder Katze.
Bitte achten Sie auf Ihre
Kinder
So ein Ausstellungstag ist für
alle Beteiligten sehr lang und wenn Kinder (egal
ob beaufsichtig oder nicht) gegen die Käfige
schlagen oder den Katzen an den Haaren, Pfoten oder
Schwänzen ziehen, ist das weder für die
Katzen noch für uns Aussteller lustig. Und
ich habe schon manch böses Wort deshalb gehört.
Bitte, Sie gehen doch aus Interesse auf eine Ausstellung,
haben Sie deshalb auch Respekt vor den Tieren und
erklären Sie dies auch Ihren Kinder.
Bitte haben Sie etwas Erbarmen
mit den Ausstellern
Wir sitzen (abgesehen von kleinen
Pausen) etwa neun bis zehn Stunden hinter den Käfigen
und beantworten gern all Ihre Fragen. Wenn wir allerdings,
vielleicht etwas hektisch, unsere Katzen noch einmal
gründlich bürsten, mit unseren Katzen
auf dem Arm durch die Halle eilen, sind wir meist
etwas kurz angebunden. Das liegt daran, dass eine
unserer Katzen zum Richter muss. Bitte haben Sie
Verständnis dafür, dass wir zu diesem
Zeitpunkt keine langen Erklärungen abgeben
möchten. Wenn Sie speziell an uns Fragen haben,
fragen Sie uns doch schnell nach unserer Käfignummer
und kommen uns etwas später besuchen. Wir werden
uns dann sicher ausführlich und in aller Ruhe
mit Ihnen unterhalten können.
Vor den Richtertischen ist das Platzangebot
meist sehr knapp bemessen. Dort ist es wegen der
vielen Leute meist etwas stressig, vor allem für
die Katzen. Lassen Sie den Ausstellern mit Katze
auf dem Arm etwas Platz, sie werden es Ihnen danken.
Und vielleicht findet auch der ein oder andere dann
auch ein erklärendes Wort für Sie, falls
Sie sich für das Richten interessieren.
Wenn also Aussteller und Besucher
ein bisschen Rücksicht aufeinander nehmen,
ist eine Katzenausstellung eine schöne Sache
für alle Beteiligten. Sowohl Aussteller wie
Besucher bezahlten Eintritt und sind aufeinander
angewiesen. Ohne Zuschauer sind Katzenausstellungen
kaum zu finanzieren, und sie wären, zumindest
für uns, eher langweilig. Und ohne uns Aussteller
könnten Sie nirgends eine solche Vielfalt von
Katzenrassen sehen.
In diesem Sinn – auf
ein freundliches Miteinander bei der nächsten
Ausstellung! |
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Die
Geschichte von Lea |
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| Ich weiß nicht
mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin.
Es war eng und dunkel und nie spielte
ein Mensch mit uns.
Ich erinnere mich noch an Mama und
ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr
dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich
und meine Brüder und Schwestern. Die meisten
von ihnen waren plötzlich gestorben.
Als sie mich meiner Mutter wegnahmen,
hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine
Milchzähne waren kaum durchgestoßen und
ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht.
Arme Mama, ihr ging es so schlecht.
Die Menschen sagten, dass sie jetzt
endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner
Schwester und mir ihnen auf die Nerven ginge. So
wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und
fortgebracht. Wir kuschelten uns eng aneinander
und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig
vor Angst.
All diese Geräusche und erst
noch die Gerücht, wir sind in einem "Petshop",
in einem Laden, wo es viele Tiere gibt.
Einige miauen, andere piepsen, einige
pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von anderen
Welpen.
Meine Schwester und ich drücken
uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal
packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten.
Einige sind freundlich und streicheln uns, andere
sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sie
sagen "oh, sind die süß, ich will
eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben,
ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt
und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen
Körper gewichen ist. Ich soll verbilligt abgegeben
werden, damit ich bald wegkomme.
Niemand beachtet mein leises Weinen,
als meine kleine Schwester weggeworfen wird.
Heute ist eine Familie gekommen und
hat mich gekauft!
Jetzt wird alles gut. Es sind sehr
nette Leute, die sich tatsächlich für
mich entschieden haben. Sie haben gutes Futter und
einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen
trägt mich ganz zärtlich auf dem Armen.
Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich
sei ein ganz süßes und braves Hundchen.
Ich heiße jetzt Lea.
Ich darf meine neue Familie auch abschlabbern,
das ist wunderbar.
Sie lehren mich freundlich, was ich
tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf,
geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe.
Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen
gefallen und es gibt nicht schöneres als mit
dem kleinem Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt.
Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte.
Ich bekam einige Spritzen.
Meine beste Freundin, das kleine Mädchen,
hielt mich sanft und sagte es wäre o. K., dann
entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen
geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie
sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas
von Displasie E und Herz zwei. Er sprach von wilden
Zuchten und das meine Eltern nie gesundheitlich
getestet worden seien.
Ich habe nichts von alledem begriffen,
aber es war furchtbar, meine Familie so traurig
zu sehen.
Jetzt bin ich sechs Monate alt.
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind
wild und stark, aber mir tut jede Bewegung weh.
Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege
ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem
kleinem Mädchen spielen will.
Vater und Mutter sprechen über
mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu
sehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim
Tierarzt und immer hieß es "genetisch"
und " "man kann nichts machen".
Ich möchte draußen in der
warmen Sonne mit meiner Freundin spielen, möchte
rennen und hüpfen.
Es geht nicht. Letzte Nacht was es
schlimmer als eh und je, Ich konnte nicht einmal
mehr aufstehen um zu trinken, nur noch schreien
vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen.
Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse?
Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein,
sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach, wenn
nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht
einmal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchens
ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand.
Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst.
Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle
wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe
ich es ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich
heute viel Zeit und ist sehr freundlich und ich
empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen
hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich.........
Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück .
Ich fühle tiefen Frieden und
Dankbarkeit.
Ein Traum:
Ich sehe meine Mama, meine Brüder
und Schwestern auf einer grünen Wiese. Sie
rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt,
nur Frieden und Glück. So sage ich meiner Menschenfamielie
"Auf Wiedersehen" auf die einzig mir mögliche
Weise: Mit einem sanften Wedeln und einem kleinen
Schnuffeln.
Viele glückliche Jahre wollte
ich mit euch verbringen, es sollte nicht sein. Statt
dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht. Es
tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.
Lea
© 1999 J. Elles - bewilligte
Übersetzung von Frau E. Wittwer, Schweiz |
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Tagesablauf
einer Katzenausstellung |
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Während die Besucher
meist erst ab 10.00 Uhr in die Ausstellungshalle
strömen, fangen für Sie als Aussteller
die Vorbereitung für den "grossen Tag"
schon Wochen vorher an:
Die Tiere müssen angemeldet werden,
die Impfpässe sollten noch einmal kontrolliert
werden, und am Vortag müssen die Ausstellungsutensilien
gepackt werden.
Schön, wenn die Ausstellung in
der näheren Umgebung stattfindet, oder wenn
Sie einen Tag vorher anreisen können. Sonst
heisst es unter Umständen um 3.00 Uhr in der
Frühe aufstehen, Katzen einsammeln und ab auf
die Autobahn.
An der Halle (hoffentlich pünktlich
angekommen, denn die Tierarztkontrolle findet in
der Regel zwischen 7.00 und 8.30 Uhr statt), heisst
es erst einmal in der Schlange stehen und warten.
Manch abenteuerliche Gestalt können Sie dort
beobachten, in der Regel sind aber viele mit Jeans
und Pullover bekleidet. Bepackt mit Taschen, Beuteln,
Katzenklos und Transportboxen werden Freunde und
Bekannte begrüsst und der ein oder andere wird
einfach beflissentlich übersehen. Endlich ist
es soweit: Beim Tierarzt angekommen, werden die
Impfpässe geprüft und die Katzen auf Parasiten
und den allgemeinen Zustand kontrolliert.
Wenn hier alles in bester Ordnung
ist, geht es weiter: Durch Vorlage der Meldebescheinigung
(die haben Sie hoffentlich nicht zu Hause vergessen?)
erhalten Sie die Nummernschildchen für Ihre
Katze, Ausstellerausweis und den Ausstellungskatalog.
Jetzt müssen Sie noch den richtigen Käfig
finden.
Dort angekommen, sollten Sie Ihren
Käfig noch einmal selbst desinfizieren und
im Anschluss mit den mitgebrachten Gardinen und
Matten. dekorieren. Futter, ein Schälchen mit
Wasser und natürlich ein Klöchen und Spielzeug
machen die Inneneinrichtung komplett. Nun kann Mieze
einziehen.
Fertig? Nein, Sie müssen noch
anhand des Kataloges prüfen, ob Ihre Katze
denn auch in der richtigen Farbgruppe und Titelklasse
eingetragen wurde. Wenn nicht, dann schnell ins
Sekretariat und korrigieren lassen.
Im Anschluss ein kurzer Rundgang durch
die Halle: Wo sitzen die Richter? Welcher Richter
richtet welche Rasse in welcher Farbe? Alles klar?
Na, dann können sich die Zweibeiner eine kurze
Verschnaufpause gönnen. Oder auch nicht: Alte
Ausstellungshasen werden sich jetzt die Konkurrenz
ihrer Katzen ansehen.
Gegen 10.00 Uhr lassen die Richter
die ersten Katzen holen, die Spannung steigt - das
Richten hat begonnen. Die Tiere werden rassen- und
klassenweise den Richtern vorgestellt, die sich
nach den jeweiligen internationalen Standards beurteilen.
Im Gegensatz zu früher können Sie Ihre
Katze selbst vorstellen, und müssen das Geschehen
während des Richtens beobachten. Bei vielen
Ausstellungen ist es so, dass bei den Richtern Tafeln
aufgestellt werden, auf denen die Nummern der Katzen
stehen, die bald gerichtet werden. Wenn Sie die
Nummer Ihrer Katze sehen, ist es Zeit, sie nach
vorn zu den Richtertischen zu bringen. Sollten Sie
den richtigen Zeitpunkt verpassen, wird die Nummer
Ihrer Katze von den Stewards aufgerufen. Spätestens
jetzt sollten Sie sich sputen, im schlimmsten Fall
kann Ihre Katze sonst disqualifiziert werden.
Bei den Richtern haben die Stewards
bereits einen Käfig vorbereitet, der mit der
Nummer Ihrer Katze versehen ist. Setzen Sie Ihre
Katze hinein und warten Sie bei den Zuschauern,
bis Ihnen der Stewart ein Zeichen gibt, dass Ihre
Katze nun an der Reihe ist. Jetzt können Sie
Ihre Katze dem Richter präsentieren und der
Richter wird Ihnen seine Beurteilung erklären.
Wenn mindestens drei Tiere einer Rasse
und einer Farbe anwesend sind, wird der Richter,
nachdem er alle Tiere einer Farbgruppe gerichtet
hat, noch das 'Best In Variety', kurz BIV oder auf
deutsch Rassesieg, vergeben.
Machen Sie sich darauf gefasst, dass
während des ganzen Tages nur von Katzen gesprochen
wird. Die einen schimpfen auf den Richter, der ihr
bestes Stück ausgesprochen unfair beurteilt
hat, die anderen auf den Nachbarn, der Ihre Katze
überbewertet fand. Der Dritte schwärmt
von einem bestimmten Kratzbaum, der Vierte von einer
Futtersorte oder einem Vitaminpräparat. Aber
alle sind sich einig, ihre eigene Katze ist die
Schönste. Stammbaumherkunft, die Qualität
eines Deckkaters, alles ist Grund für lange
Gespräche. Und dann erhalten Sie ja auch noch
den Richterbericht Ihrer Katze. Darauf können
Sie noch einmal nachlesen, wenn der Bericht denn
lesbar ist, wie der Richter Ihre Katze beurteilt
hat.
Meist am späten Nachmittag kommt
dann der Höhepunkt: Die Best in Show. Jeder
Richter hat am Morgen aus den von ihm gerichteten
Tieren die Besten (Kater, Kätzin, Kastrat und
Jungtier) dafür nominiert. Die Auserwählten
werden jetzt von allen beteiligten Richtern miteinander
verglichen, und die schönsten Tiere des Tages
werden ausgewählt. Diese Tiere, jeweils ein
Kater, eine Kätzin, ein Kastrat und ein Jungtier
dürften dann den Titel 'Best in Show' tragen.
Bei der Preisverleihung werden diese Schönsten
einzeln mit Namen vorgestellt, mit Pokalen und anderen
Sachpreisen ausgezeichnet, und natürlich entsprechend
vom Publikum beklatscht.
Jetzt ist die Anspannung des Tages
vorbei. Gegen Ende der Ausstellung lichten sich
langsam die Zuschauermasse, die dicht gedrängt
die Käfigreihen durchwandert haben, um die
ausgestellten Schönen zu bewundern. Gegen 18.00
Uhr beginnt dann der allgemeine Aufbruch. Koffer
und Taschen werden wieder gepackt, die Katzen in
die Transportboxen gesetzt. Ein kurzes Winken zu
Freunden und Nachbarn ...
Und wieder ist ein (langer) Ausstellungstag
zu Ende.
Bis zum nächsten Mal im Show-Karussell! |
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Ausstellungsklassen
und Bewertungen |
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Klasse 17 Veteranen
Die Katzen in dieser Klasse sind 7
Jahre und älter. Es wird nicht nach kastriert
/ unkastriert , männlich / weiblich unterschieden.
Die alterbedingt nachlassende Kondition der Tiere
findet hier Berücksichtigung: Sie brauchen
nicht mehr gegen Katzen die in ihren "besten
Jahren" sind antreten, kämpfen allerdings
auch nicht mehr um einen Titel, sondern um die Bezeichnung
"Bester Veteran".
Klasse 16 Würfe
In dieser Klasse werden Würfe
(ab 3 Katzen) im Alter von 10 - 14 Wochen vorgestellt.
Gerichtet und prämiert wird der ganze Wurf,
nicht das Einzeltier.
Klasse 15 Außer Konkurrenz
Die hier gemeldeten Katzen nehmen
nicht am Wettbewerb teil.
Klasse 14 Hauskatze
Hauskatzen werden nicht nach Farbe
und Geschlecht unterteilt.
Klasse 13 Novizen (ab 10 Monate)
In dieser Klasse werden Katzen gezeigt,
die keine anerkannten Papiere haben. Wenn die Katzen
von zwei Richtern mit "Vorzüglich"
bewertet werden, findet der Eintrag ins Zuchtbuch
statt. Danach können diese Tiere in den übrigen
Ausstellungsklassen gemeldet werden.
Klasse 12 3-6 Monate
In dieser Klasse werden, nach den
Würfen, die jüngsten Katzen gezeigt. Es
wird hier von Kitten und der Kittensklasse gesprochen.
Eine Unterteilung nach Geschlechtern findet nicht
statt. Die beste Bewertung ist hier Vorzüglich
1 (V1) bzw. bei ausländischen Richtern Excellent
1 (EX1). Beides meint aber das Gleiche. Es wird
um Rassesieg und Best in Show gekämpft.
Klasse 11 6-10 Monate
Die Katzen in dieser Klasse sind Jungtiere
im Alter von 6 - 10 Monaten. Man spricht hier von
der Jungtierklasse. Die beste Bewertung ist Vorzüglich
1 bzw. Excellent 1. Auch hier wird um Rassesieg
und Best in Show gekämpft.
Klasse 10 Kastraten (CAP)
Die Katzen, die in dieser Klasse gezeigt
werden, sind mindestens 10 Monate alt, kastriert
und tragen noch keinen Titel. Die beste Bewertung
ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1. Es wird
um die Bewertung CAP, Rassesieg und Best in Show
gekämpft. 3 CAP's von unterschiedlichen Richtern
sind notwendig, damit die Katze den Titel Premior
(P) tragen darf und in die nächst höhere
Klasse aufsteigen kann. Für ein CAP werden
mindestens 93 Punkte benötigt.
Klasse 9 Offene (CAC)
Die Katzen, die in dieser Klasse gezeigt
werden, sind mindestens 10 Monate alt und tragen
noch keinen Titel. Die beste Bewertung ist Vorzüglich
1 bzw. Excellent 1. Es wird um die Bewertung CAC,
Rassesieg und Best in Show gekämpft. 3 CAC's
von unterschiedlichen Richtern sind notwendig, damit
die Katze den Titel Champion (CH) tragen darf und
in die nächst höhere Klasse aufsteigen
kann. Für ein CAC werden mindestens 93 Punkte
benötigt.
Klasse 8 Premior (CAPIB)
Katzen, die in dieser Klasse gemeldet
sind, tragen bereits den Titel Premior. Die beste
Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1.
Es wird um die Bewertung CAPIB, Rassesieg und Best
in Show gekämpft. 3 CAPIB's von unterschiedlichen
Richtern in zwei Ländern sind notwendig, damit
die Katze den Titel Internationaler Premior (IP)
tragen darf und in die nächst höhere Klasse
aufsteigen kann. Für ein CAPIB müssen
mindestens 95 erreicht werden.
Klasse 7 Champion (CACIB)
Katzen, die in dieser Klasse gemeldet
sind, tragen bereits den Titel Champion. Die beste
Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1.
Es wird um die Bewertung CACIB, Rassesieg und Best
in Show gekämpft. 3 CACIB's von unterschiedlichen
Richtern in zwei Ländern sind notwendig, damit
die Katze den Titel Internationaler Champion (IC)
tragen darf und in die nächst höhere Klasse
aufsteigen kann. Für ein CACIB müssen
mindestens 95 erreicht werden.
Klasse 6 Internationaler Premior
(CAGPIB)
Die Katzen in dieser Klasse haben
bereits den Titel Internationaler Premior. Die beste
Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1.
Es wird um die Bewertung CAGPIB, Rassesieg und Best
in Show gekämpft. 6 CAGPIB's von 3 unterschiedlichen
Richtern in drei Ländern sind notwendig, damit
die Katze den Titel Grand Internationaler Premior
(GIP) tragen darf und in die nächst höhere
Klasse aufsteigen kann. Für ein CAGPIB müssen
mindestens 96 erreicht werden.
Klasse 5 Internationaler Champion
(CAGCIB)
Die Katzen in dieser Klasse haben
bereits den Titel Internationaler Champion. Die
beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent
1. Es wird um die Bewertung CACPIB, Rassesieg und
Best in Show gekämpft. 6 CACPIB's von 3 unterschiedlichen
Richtern in drei Ländern sind notwendig, damit
die Katze den Titel Grand Internationaler Champion
(GIC) tragen darf und in die nächst höhere
Klasse aufsteigen kann. Für ein CAGCIB müssen
mindestens 96 erreicht werden.
Klasse 4 Grand International
Premior (CAPE)
Die Katzen in dieser Klasse haben
bereits den Titel Grand International Premior. Die
beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent
1. Es wird um die Bewertung CAPE, Rassesieg und
Best in Show gekämpft. 9 CAPE's von 3 unterschiedlichen
Richtern in drei Ländern sind notwendig, damit
die Katze den Titel Europa Premior (EP) tragen darf
und in die nächst höhere Klasse aufsteigen
kann. Für ein CAPE müssen mindestens 97
erreicht werden.
Klasse 3 Grand International
Champion (CACE)
Die Katzen in dieser Klasse haben
bereits den Titel Grand International Champion.
Die beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent
1. Es wird um die Bewertung CACE, Rassesieg und
Best in Show gekämpft. 9 CACE's von 3 unterschiedlichen
Richtern in drei Ländern sind notwendig, damit
die Katze den Titel Europa Champion (EC) tragen
darf und in die nächst höhere Klasse aufsteigen
kann. Für ein CACE müssen mindestens 97
erreicht werden.
Klasse 2 Europa Premior (EP)
Die Katzen in dieser Klasse sind berechtigt
vor ihrem Namen den Titel Europa Premior zu führen.
In dieser Klasse wird nur noch ein Ehrenpreis vergeben.
Die Katzen konkurrieren weiterhin um Rassesieg und
Best in Show.
Klasse 1 Europa Champion
(EC)
Die Katzen in dieser Klasse sind berechtigt
vor ihrem Namen den Titel Europa Champion zu führen.
In dieser Klasse wird nur noch ein Ehrenpreis vergeben.
Die Katzen konkurrieren weiterhin um Rassesieg und
Best in Show.
Bestimmungen für alle
Klassen
Die Katzen kämpfen getrennt nach
Rasse, Farbe und Geschlecht. Die Premioren (Kastraten)
kämpfen unter sich um Rassesieg und Best in
Show. Siegen kann in jeder Klasse immer nur eine
Katze. |
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| In
sämtlichen Klassen können schlechtere Bewertungen
vergeben werden: |
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| Vorzüglich 1
(V1) ohne CAC usw. |
Die Katze ist zwar
vorzüglich, erreicht aber nicht die erforderliche
Punktzahl, um den Titel zu erhalten. |
| Vorzüglich 2 / 3 / 4 usw. |
Diese Katzen sind vorzüglich,
auf dieser Ausstellung sind aber bessere Tiere
anwesend, welche den Titel oder V1 ohne Titel
erhalten. |
| Sehr gut 1 / 2 / 3 usw. |
Diese Katzen entsprechen nicht
mehr dem geforderten Standard. Mit solchen Tieren
sollte nicht gezüchtet werden. |
| Gut 1 / 2 / 3 usw. |
Diese Katzen weisen mehrere Fehler
auf, die ein besseres Resultat verhindern. Solche
Tiere sind nicht zur Zucht geeignet. |
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Abessinierkatze |
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| Die
Abessinier ist eine Rasse der Kurzhaarkatzen und stammt
wahrscheinlich ursprünglich aus Äthiopien
(früher Abessinien).
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts brachte
ein britischer Offizier eine Katze namens Zula aus
Abessinien mit nach Großbritannien, von der
es heißt, sie sei die Stammutter der Abessinier.
Historisch belegt ist dies jedoch nicht, da zu dieser
Zeit die Katzenzucht noch am Anfang stand und Ahnentafeln
aus dieser Zeit nicht existieren. Die Abessinier
gehörte jedoch zu den ersten in Europa gezielt
gezüchteten Katzen; ihre Abstammung lässt
sich etwa bis zur Jahrhundertwende zurückverfolgen.
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| Charakter
und Aussehen |
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Ebenso
wie ihr semilanghaariger Abkömmling, die Somali-Katze,
zeigt die Abessinier als Besonderheit ein geticktes
Fell.
Aufgrund
des Vorhandenseins des unvollständig dominanten
Gens für ticked-tabby (Ta) löst sich
die Tigerzeichnung in eine Bänderung der
einzelnen Haare auf, so dass eine standardgemäße
Abessinier die Tabbyzeichnung nur noch auf dem
Kopf zeigt, im übrigen aber zeichnungsfrei
ist. Ihr kurzes, eng anliegendes Fell ähnelt
daher in seinem Muster dem des Wildkaninchens,
weshalb die Abessinier früher auch "Bunny
cat" genannt wurde. Auf jedem einzelnen Haar
wechseln sich dabei hellere und dunkle Bänder
ab, die dunklere Bänderung ist die Tickingfarbe.
In dieser Farbe zeigt die Abessinier einen Aalstrich
und an den Hinterbeinen bis zur Ferse Sohlenstreifen.
Die
Abessinier ist eine schlanke, muskulöse Kurzhaarkatze
mittlerer Größe, welche auf langen eleganten
Beinen mit zierlichen ovalen Pfoten steht. Der Schwanz
ist lang, darf aber nicht peitschenförmig sein.
Ihre Kopfform ist gemäßigt keilförmig
ohne Pinch, die Nasenlinie sanft geschwungen ohne
Stop oder "römische Nase". Die Ohren
sollen weit gesetzt, groß und kelchförmig
sein, die Augen groß und mandelförmig
in den Farben Bernstein oder Grün.
Die
Abessinier ist eine menschenbezogene, intelligente
und sehr lebhafte, dominante Katze, welche stets
die volle Aufmerksamkeit ihres Halters beansprucht.
Sie ist gesellig und sollte daher nicht als Einzelkatze
gehalten werden.
Ihre
Pflege gestaltet sich anspruchslos, regelmäßiges
Bürsten mit einer weichen Bürste genügt,
um ihr Fell seidig und glänzend zu erhalten. |
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| Anerkannte Farben |
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Die Abessinierkatze wird in verschiedenen
Farbschlägen gezüchtet. Für alle Farben
gilt, dass sandige oder kalte Farbe ein Fehler ist
außer bei den Silbernen, dort ist eine Gelbfärbung
der silbernen Grundfarbe ein Fehler. Ebenso ein Fehler
ist das Vorhandensein grauen Haaransatzes, dies wird
allenfalls im Bereich der Ellenbogen toleriert. Geschlossene
Halskette und Tabbyzeichnung außer am Kopf sind
ebenfalls Fehler. Weiße Medaillons führen
zur Disqualifikation, gebrochenes Weiß ist lediglich
an Schnauze, Kinn und Kehle erlaubt, darf aber nicht
bis auf die Brust reichen.
Wildfarbe (ruddy, usual)
Die Grundfarbe ist ein warmer Ton
von Apricot bis Terracotta, das Ticking ist schwarz,
dementsprechend auch Aalstrich und Sohlenstreifen.
Die Farbe der Pfotenballen ist ebenfalls schwarz,
der Nasenspiegel ziegelrot mit schwarzer Umrandung.
Blau (blue)
Blau ist die verdünnte Form der
Wildfarbe. Hier ist das Fell hafermehlfarben mit
stahlblauem Ticking. Die Pfotenballen sind blaugrau,
der Nasenspiegel ziegelrot mit blaugrauer Umrandung.
Sorrel (red)
Sorrel ist nicht zu verwechseln mit
dem genetischen Rot, es handelt sich um eine Farbe
der Schwarzreihe (bl), welche sich rezessiv im Verhältnis
zu Schwarz und Chocolate vererbt. Hier ist die Grundfarbe
ein warmes Apricot mit leuchtendrotem Ticking. Pfotenballen
und Nasenspiegel sind rosa.
Fawn (beige-fawn)
Fawn ist die verdünnte Form von
Sorrel. Das Haar ist hellcremefarben mit beigem
Ticking. Pfotenballen und Nasenspiegel sind ebenfalls
rosa.
Diese Farbschläge existieren
auch in Silber, anstelle der normalen Grundfarbe
tritt Reinweiss, die Tickingfarbe wie auch die Farbe
der Pfotenballen und des Nasenspiegels entspricht
den oben genannten Farben.
Bislang nicht anerkannt sind die Farbschläge
Chocolate und Lilac.
Chocolate
Warmes Apricot mit schokoladenbraunem
Ticking, die Pfotenballen und der Nasenspiegel weisen
ein warmes Braun bis Hellbraun auf.
Lilac
Lilac ist die verdünnte Form
des Chocolate. Hier ist das Haar cremefarben mit
kräftigem beige-rosa Ticking. Pfotenballen
und Nasenspiegel sind altrosa bis lavendelfarben.
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Burma-Katze |
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Die Burma-Katze oder
Burmese ist eine kurzhaarige Rasse der Hauskatze.
Sie ist eine der am längsten in Europa gehaltenen
orientalischen Katzenrassen und stammt aus Birma (englisch
Burma), dem heutigen Myanmar. Dort halten die Mönche
sie als eine von 16 Tempelkatzenrassen unter ihrem
ursprünglichen Namen Thong Daeng (deutsch: Kupferkatze,
gelehrige Schönheit). Sie gilt ihnen als Glückskatze.
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| Aussehen |
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Die
Burma-Katze hat einen mittelgroßen, muskulösen
und kräftigen Körper, der schwerer ist,
als er äußerlich wirkt. Der Brustkorb ist
kräftig und im Profil etwas gerundet, und der
Rücken verläuft von den Schultern bis zum
Schwanzansatz gerade. Der Schwanz der Burmesen zeigt
sich mittellang und im Ansatz mäßig dick
und endet mit einer rundlichen Spitze. Die Burma-Katze
hat lange, zartgliedrige Beine mit zierlichen und
ovalen Pfoten. Die Hinterbeine sind etwas länger
als die Vorderbeine.
Die Burma-Katze hat einen keilförmigen Kopf mit
einer breiten, leicht gerundeten Stirn. Sie hat ein
kräftiges Kinn, und der Kiefer ist an den Gelenken
breit. Die breiten und mittelgroßen Ohren sind
weit gesetzt und im Profil leicht nach vorn geneigt.
Die Spitzen sind leicht gerundet. Die Burma-Katze
hat eine gerade Nase, die aber im Ansatz eine deutliche
Einbuchtung hat. Das obere Lid der großen Augen
ist orientalisch gekrümmt, das untere Lid ist
gerundet. Die Burmese hat leuchtende goldgelb- bis
bernsteinfarbene Augen.
Die Burma-Katze besitzt sehr dünne Unterwolle,
wodurch ihr satinglänzendes Fell eng am Körper
anliegt. Das Fell ist dicht, kurz, fein und sollte
keine Musterung aufweisen, jedoch haben die jungen
Kätzchen helleres Fell und eine leichte Tabbymusterung.
An der Unterseite ist der Ton etwas heller als auf
dem Rücken und an den Beinen. Die Ohren und die
Gesichtsmaske sind etwas dunkler.
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| Farbpalette |
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Die Burmesen gibt es in 10 verschiedenen Farben.
- Seal warmes Dunkelbraun;
die Nase und Ballen sind sehr dunkel
- Blau Blaugrau mit einem
hellen Zinnschimmer; Nase und Ballen sind blaugrau
- Chocolate schokoladenfarben;
die Farben der Ballen reichen von zimt- bis schokoladenbraun
- Lilac Taubengrau mit
leichtem rosanen Schimmer; Nase und Ballen sind
lavendelrosa
- Rot warmes orange oder
mandarin; Nase und Ballen sind rosafarben
- Creme helle pudrige
Aprikose-Farben; Nase und Ballen sind rosafarben
- Blau tortie Blaugrau
mit Flecken in apriko; Nase und Ballen sind rosa/blaugrau/rosa
oder rosa mit blaugrauen Flecken
- Chocolate tortie Schokoladenfarben
mit aprikosenfarbigen Flecken (auch Beine und
Schwanz); Nase und Ballen sind schokoladenfarbig/rosa/schokoladenfarbig
mit rosa Flecken
- Lilac tortie Taubengrau
mit aprikosenfarbigen Flecken (auch Beine und
Schwanz); Nase und Ballen sind lavendelrosa/hellrosa/lavendelrosa
mit hellrosa Flecken
- Seal tortie Rot aller
Schattierungen mit schwarzen Flecken; Nase und
Balle sind schwarz/rosa/schwarz mit rosa Flecken
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| Charakter |
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Die
Burmakatze ist intelligent, neugierig und temperamentvoll.
Sie ist sehr verspielt und menschenanhänglich
und ist daher eine perfekte Katze für Kinder,
zumal sie darüber hinaus auch weniger sensibel
und lautstark als die Siamkatze ist. Burmesen sind
zutraulich und sollten nicht allein gelassen werden,
wer also viel arbeitet und selten zu Hause ist,
sollte die Anschaffung einer zweiten Katze in Erwägung
ziehen. |
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| Zuchtgeschichte |
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Eine
einzige Burmakatze soll 1930 von einem Mann namens
Joseph Thomson aus Indien nach Kalifornien transportiert
worden sein. Sie gilt als Mutter aller Burmesen,
die Wong Mau, und sah aus wie eine Siamkatze in
dreckig-braunen Tönen. Dort wurde sie mit einem
Siamkater verpaart und als man die Mischlingsnachkommen
weiterzüchtete, entstand die dunkel gefärbte
Burmakatze. 1936 wurde die Rasse in der Cat Fanciers
Association anerkannt. Zur heutigen Zeit wird die
Burmakatze vorwiegend in Australien und Neuseeland
gezüchtet. |
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Tonkanesen |
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Tonkanesen
sind wie Siam und Burma Maskenkatzen. D. h. das
Fell ist nicht am ganzen Körper voll ausgefärbt.
Nur an den kühleren Körperstellen kommt
die Farbe im Vollton zum Vorschein. Das Fell der
Tonkanese ist kurz und fein. Sein besonderer Glanz
trug zu seiner Namensgebung bei: Mink bedeutet Nerz,
eine Bezeichnung die nur die tonkanesenfarbigen
Jungtiere bekommen können. Die Augenfarbe soll
im besten Fall einem klaren Gewässer gleichen,
diese Farbe wird wie schon erwähnt Aquamarin
genannt. Tonkanesen im Burmagewand dürfen gelbliche,
andere im Siamgewand blaue Augen haben.
Tonkanesen-Nachkommen
- egal ob siam- oder burmafarben sind zweifelsfrei
Tonkanesen und keinesfalls als Siam oder Burma zu
bezeichnen. Die Ahnentafel muß auf Tonkanese
lauten.
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| Geschichte
und Herkunft |
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Tonkanesen
stammen genetisch gesehen aus der Verpaarung von Siamesen
und Burmesen. Bei beiden Rassen handelt es sich um
Maskenkatzen, allerdings mit unterschiedlichen Erbanlagen
für die Ausbildung der Maskenzeichnung. In der
Tonkanese vermischen sich die Merkmale beider Ausgangsrassen.
Im Jahre 1930 brachte der amerikanische Schiffsarzt
Dr. Joseph Thomson von einer Reise eine kleine braune
Katze namens Wong Mau mit nach Hause. Die Katze wurde
als eine braune Hybride mit dunkleren Points im Gesicht,
Beinen, Pfoten und Schwanz beschrieben, es handelte
sich um eine Tonkanese. Wong Mau wurde verpaart mit
einem seal-point Siamesen namens Tai Mau und brachte
Kitten zur Welt, welche in der Fellfarbe ihr sowie
dem Siamesen entsprachen.
Dr. Thompson widmete sich allerdings der Zucht der
Burmesen und ließ das tonkanesische Erbe von
Wong Mau völlig außer Betracht. Erst Jahre
später beschäftigte sich ein New Yorker
Züchter, Milan Greer sowie eine kanadische Züchterin,
Margaret Conroy mit der Zucht der Tonkanesen.
Im Lauf der Zeit wurden die
Tonkanesen dann von einigen Dachverbänden als
Rasse anerkannt. Die Anerkennung durch den bekanntesten
europäischen Dachverband, die FIFé steht
allerdings noch aus.
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| Der Name "Tonkanese" |
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Zur Zeit des Dr. Thompson wurde
die Tonkanese "Golden Siamese" genannt.
Der heutige Name "Tonkanese" soll die
Verwandtschaft mit den Siamesen und Burmesen ausdrücken,
indem er sich vom Golf von Tonkin ableitet, der
zwischen beiden Ländern liegt.
Die Grenze zwischen Thailand und Birma heißt
"Tanen Tong Dan", was übersetzt "goldene
Grenze" bedeutet. Das thailändische Wort
für Gold ist "Tonk", woraus wahrscheinlich
der Name "Tonkanese" abgeleitet wurde.
Abbildungen, welche sich offenbar auf Siamesen,
Burmesen, Tonkanesen und Korat-Katzen beziehen,
existieren in einem thailändischen Buch, dem
"Cat Book Poems of Siam" von Phra Nakhon,
welches aus der Zeit von 1350 - 1767 stammt und
sich in der National Library in Bangkok befindet.
Die dort abgebildeten Maskenkatzen sind zweifelsfrei
die Vorfahren der heutigen Rassen.
Ein Mitarbeiter des Dr. Thompson, Mr. Roy Robinson
führte aus:
"Die Tonkanese ist eine neue Rasse, eine aufrichtige
elegante Katze. Sie entstand durch die Kreuzung
zwischen zwei bestehenden Rassen. Sie ist kein Hybride,
wie sie einige beschrieben, als die ersten Exemplare
auf einer Ausstellung gezeigt wurden. Das Word "Hybride"
sollte für Kreuzungen zwischen verschiedenen
Rassen aufbewahrt werden."
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| Charakter |
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Die
Tonkanese ist eine sehr anhängliche, verträgliche
und gesellige Katze. Es heißt, Tonkanesen
vereinen die besten Eigenschaften von Siamesen und
Burmesen. Sie sind sehr intelligent, lernfähig,
aufmerksam, manchmal auch albern und neugierig,
wodurch sie sich so manches Mal in heikle Situationen
begeben.
Die Tonkanesen wollen immer und überall dabei
sein und protestieren lautstark, wenn ihnen etwas
nicht nach dem Köpfchen geht. Es verwundert
einem immer wieder, welch ein Organ eine so zierliche
"Nervensäge" an den Tag legen kann.
Sie folgt wie ein Hündchen auf Schritt und
Tritt und ist gern an verbalem Gedankenaustausch
interessiert.
Diese sehr anhängliche Rasse erwartet die volle
Aufmerksamkeit ihrer Zweibeiner und "erzwingt"
sie sich notfalls mit allen Mitteln. Mit großer
Beharrlichkeit versucht sie im Mittelpunkt zu stehen
und ihren Willen durchzusetzen, ihr selbstsicheres
Auftreten ist durch nichts zu erschüttern,
sie kann also auch einiges einstecken ohne sich
gleich beleidigt zurückzuziehen.
Tonkanesen fügen sich
problemlos in eine eingesessene Katzentruppe ein.
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Verhaltensregeln
für Katzen |
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Die
meisten Katzen wissen instinktiv, wie man sich richtig
benimmt, es gibt aber bestimmt einige, die von den
nachfolgenden Tipps profitieren.
Denkt daran, dass es nur Vorschläge sind und
der jeweiligen Situation angepasst werden können.
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| Mahlzeiten |
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| Fresse
niemals aus Deiner eigenen Schüssel, wenn Du
Essen vom Tisch klauen kannst. Trinke niemals aus
Deiner Wasserschüssel, wenn irgendwo ein Glas
Wasser (oder besser noch, mit Milch) steht, aus dem
Du trinken kannst. Jammere niemals vor Hunger bevor
die Leute das Futter aus dem Schrank nehmen. Schreie
dann aber so, als ob Du seit Wochen nichts mehr zu
fressen bekommen hättest. Sobald das Futter in
der Schüssel ist, sollte es erst mal ignoriert
werden. |
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| Gäste |
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Setze eine überraschte und
verletzte Miene auf, wenn Du beschimpft wirst, weil
Du nach dem Essen auf dem Tisch zwischen dem Geschirr
spazieren gehst. Der Ausdruck sollte besagen: “Aber
wenn kein Besuch da ist darf ich das doch auch“!
Wenn Du einen Schoß zum Sitzen aussuchst, achte
immer darauf, dass dieser auch einen guten Kontrast
zu Deiner Fellfarbe abgibt. Beispiel: eine weiße
Katze sollte sich immer auf dunkle Schöße
setzen. Begleite Gäste immer zur Toilette und
beobachte, ob sie auch alles richtig machen. Falls
ein Gast sagen sollte, dass er Katzen liebe, behandle
ihn mit hochmütigem Stolz, verhänge Deine
Krallen in den Nylonstrümpfen (falls zutreffend),
beiße ihn in die Fußknöchel oder
wende eine Kombination der ausgeführten Möglichkeiten
an. |
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| Türen |
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Toleriere
keine geschlossenen Türen. Um die Türen
zu öffnen, kann man entweder daran kratzen
oder dagegen schlagen. Sobald die Tür geöffnet
wird, darf man selbstverständlich nicht durchgehen.
Nachdem Du befohlen hast, dass eine nach draußen
führende Tür für Dich geöffnet
wird, stehe auf der Schwelle, halb innen und halb
außen, und fange an, über alles mögliche
nachzudenken. Das ist vor allem wichtig, wenn es
entweder sehr kalt oder sehr heiß ist und
während der Schnaken-Hochsaison. |
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| Waschtag |
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Setze
Dich niemals in den Waschkorb mit dreckiger Wäsche,
bis alles sauber ist und vielleicht sogar warm vom
Trockner. Dies ist sehr wichtig, vor allem bei Handtüchern.
Hilf stets beim Wäsche zusammenlegen. Zeige
es den Leuten, wenn sie es Deiner Meinung nach richtig
gemacht haben, indem Du die Wäsche durch die
Gegend ziehst. Hilf stets beim Bettenmachen. Laken
und Bettbezüge müssen angegriffen werden,
um sie gefügig zu machen. |
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| Zusammenleben
mit Menschen |
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Als
allgemeine Regel gilt, dass man sich immer zu dem
Menschen setzt, der beschäftigt ist und nicht
zu dem, der im Moment nichts tut. Liest einer Deiner
Menschen ein Buch oder eine Zeitung, versuche immer,
Dich darauf zu setzen. Wenn das nicht möglich
ist, so setze Dich zwischen Buch und Gesicht. Falls
Dein Mensch strickt, setze Dich ganz brav auf seinen
Schoß. Vergiss aber nicht, ab und zu die Stricknadeln
anzugreifen. Wenn Deine Menschen beim Briefschreiben
oder ähnlichem sind, setze Dich immer auf die
Papiere, auf denen sie gerade schreiben. Wenn sie
Dich herunterheben, beobachte sie mit trauriger
Miene. Pass gut auf, ob vielleicht mit Tinte geschrieben
wird. Sobald Du noch feuchte Tinte auf dem Papier
siehst, setze Dich drauf. Nach dem zweiten Hinunterheben
musst Du anfangen, Kugelschreiber und Bleistifte
vom Tisch zu werfen, aber einzeln bitte. Auch Schreibmaschinen
sollte der Mensch nicht alleine bedienen müssen.
Setze Dich auf den Schoß Deines Menschen und
versuche, die Typen zu fangen. Wenn es an der Zeit
ist, Papier zu beißen, dann warte, bis der
Mensch ein perfekt getipptes Blatt aus der Maschine
zieht. Noch schöner sind Computer. Warte, bis
das Telefon klingelt und der Mensch den Computer
verlässt und spiele „Katze auf der Tastatur“.
Du wirst staunen, was Du alles auf dem Bildschirm
sehen kannst.
Denke daran, dass eine erfolgreiche Katze immer
gut ausgeruht ist: schlafe deshalb fast den ganzen
Tag damit Du nachts um 3 Uhr fit bist, um auf dem
Bett Bergsteigen oder Mäusefangen zu spielen.
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Gefährliches
im Katzenalltag
und nützliche Tipps |
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| Fenster |
Bei
geöffnetem Fenster kann die Katze entlaufen
oder aus großer Höhe abstürzen.
Gilt auch für Balkone! Bei gekippten Fenstern
kann sich die Katze einklemmen. Ein Katzennetz oder
Katzengitter kann Ihrer Katze das Leben retten! |
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| Plastiktaschen |
Da
Katzen gern in Plastiktaschen kriechen, bitte keine
herumliegen lassen. Erstickungsgefahr! |
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| Toiletten |
Toiletten
nie offen stehen lassen! Kleine Katzen können
nicht allein heraus kommen und könnten ertrinken! |
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| Gummiringe |
Nicht
zum Spielen verwenden. Wenn sie gefressen werden,
können sie im Hals stecken bleiben oder im
Magen-Darm-Bereich Verletzungen verursachen. |
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| Wollkneuel |
Die
Katze könnte die Wolle verschlucken oder sich
daran erwürgen! |
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| Nadel
und Zwirn |
Nie für die Katze zugänglich aufbewahren:
Verletzungsgefahr im Mund, Speiseröhre, Magen,
Darm |
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| Stromkabel |
Gefahr
durch Stromschlag beim Durchbeißen |
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| Putzmittel
/ Chemikalien |
Vergiftungsgefahr!
Nie offen herumstehen lassen, bzw. an einem für
Katzen unerreichbaren Ort aufbewahren. |
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| Herdplatten |
Katzen
sind neugierig und springen gern überall rauf.
Deshalb achten Sie bitte beim Kochen auf die Katze.
Verbrennungsgefahr! |
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| Waschmaschine
/ Trockner |
Katzen
Klettern gern unbemerkt in die Waschmaschine oder
den Wäschetrockner. Bitte achten Sie darauf,
daß sich keine Katze in dem Gerät befindet,
wenn sie es einschalten! |
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| Lametta |
Lametta
wird im Magen der Katze messerscharf! Deshalb Lametta
nur unerreichbar verwenden oder, besser noch, auf
Lametta verzichten. |
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| Kerzen |
Kerzen
nie unbeaufsichtigt brennen lassen. Katzen können
diese runter schmeißen: Brandgefahr! |
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Einige
für Katzen giftige Pflanzen: |
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| Akelei ( Aquilegia
vulgaris )
Alpenveilchen ( Cyclamen )
Alpenrose ( Rhododendron )
Buchsbaum ( Buxus )
Christrose ( Helleborus )
Chrysantheme ( Chrysanthemum )
Dieffenbachie ( Dieffenbachia )
Efeu ( Hedera )
Engelstrompete ( Datura )
Einblatt ( Spatiphyllum )
Farne, alle (Filicopsida )
Fingerhut ( Digitalis )
Flamingoblume (Anthurium )
Gefleckter Schierling ( Conium maculatum )
Geranien (Pelargonium )
Ginster ( Genista )
Glyzine ( Wisteria )
Gummibäume ( Ficus )
Goldregen ( Laburnum )
Hortensie ( Hydrangea macrophylla )
Korallenkirsche ( Solanum pseudocapsicum )
Mistel ( Viscum )
Oleander ( Nerium oleander )
Orchideen ( Orchidaceen )
Philodendron ( = Baumfreund, Philodendron )
Primeln ( = Schlüsselblume, Primula )
Prunkwinde ( Ipomoea purpurea )
Rhododendron ( = Azalee, Rhododendron )
Rittersporn ( Delphinium )
Scharfer Hahnenfuß ( Ranunculus acer )
Schefflera ( Schefflera )
Wandelröschen ( Lantana )
Sämtliche Wolfsmilchgewächse ( Euphorbiaceen
): z. B. Weihnachtsstern, Christusdorn Viele Zwiebelgewächse:
z. b. Herbstzeitlose, Hyazinthe, Krokus, Lilie,
Mai- und Schneeglöckchen, Narzisse ( = Osterglocke
), Tulpe U.S.W.
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