Wissenswertes

Die Tierheilpraktiker
Pflege & Gesundheit
Blütentherapie
Soforthilfe-Tropfen
Was sind Blütenessenzen?
Bachblüten für Katzen
Katzensprache im Überblick
Futtertips-Katzen
Über den Sinn und Zweck von Katzenausstellungen
Unsere Bitte an die Besucher
Die Geschichte von Lea
Tagesablauf einer Katzenausstellung
Einige für Katzen gefährliche Pflanzen

 

 

www.die_tierheilpraktiker.de
     

Tierheilpraxis & Verhaltenstherapie für Tiere

Auf den folgenden Seiten haben Sie die Möglichkeit, sich über den Einsatz von Blütenessenzen zur Behandlung seelischer Disharmonien bei Tieren zu informieren.

Blütentherapie für Katzen

Soforthilfe-Tropfen und Soforthilfe-Creme für Katzen

Problemhilfen

Checklisten

   
     

 

 

Pflege & Gesundheit
     

Hier einige nützliche Informationen zum Thema 'Pflege & Gesundheit'

Klicken Sie auf die folgenden Links:.

1.) Impfplan und Wurmkur

2.) Ernährung

3.) Krankheiten

4.) Fellpfege

5.) Schwangerschaft

6.) Zahnpflege

   
     

 

 

Blütentherapie
     

Problemhilfen

Vor allem bei psychischen Problemen ist die Blütentherapie eine echte Alternative zu herkömmlichen Behandlungen. Viele dieser Probleme sind keine echten Krankheiten an sich, aber sie stören das friedliche Zusammenleben von Tier und Mensch. Solche Probleme können akut auftreten, wie z.B. Angst vor anderen Menschen, Artgenossen oder Gegenständen. Sie können aber auch schon länger bestehen und sich mit der Zeit steigern, so dass eine für Mensch und Tier unerträgliche Situation entsteht, wie z.B. Eifersucht, nicht Alleine bleiben wollen oder Aggressionsverhalten.

Natürlich kann man mit einer Blütentherapie aus einem von Geburt an ängstlichem Tier keinen Draufgänger machen oder aus einem übernervösen Tier kein absolut ruhiges. Doch kann eine Behandlung helfen, die bestehenden Probleme so weit auszugleichen, dass Tier und Mensch gut damit leben können.

Weitere Infos unter:

www.die-tierheilpraktiker.de

   
     

 

 

Soforthilfe-Tropfen
     

Soforthilfe-Tropfen und Soforthilfe-Creme für Katzen

Soforthilfe-Tropfen sind eine Kombination aus 6 Blütenessenzen und helfen bei allen großen und kleinen Notfällen. Sie werden eingesetzt bei körperlichen und psychischen Schockzuständen und stellen das innere Gleichgewicht wieder her, spenden Mut und Zuversicht, verhindern Überreaktionen und bewahren vor Bewusstlosigkeit.

Bei jeder Situation, die für die Katze mit großer Aufregung, Angst oder Schmerz verbunden ist, sind die Soforthilfe-Tropfen angezeigt.
Durch diese Tropfen kann und soll jedoch niemals die notwendig tierärztliche Hilfe ersetzt werden!

nach Unfällen bei Verletzungen nach Beißereien
vor und nach Operationen bei Vergiftungen bei allergischen Reaktionen
bei Zecken- oder Flohbissen bei Wespenstichen bei Ekzemen
bei Hitzschlag bei Sonnenstich bei Sonnenbrand
bei Entzündungen bei Prellungen bei Verstauchungen
vor Ausstellungen/Prüfungen bei Zahnfleischentzündungen bei Schock / Panik / Stress
für Muttertier und Welpen vor und nach der Geburt für Welpen, die zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden während der Rolligkeit oder bei Scheinschwangerschaft
bei großem inneren Druck, Angst oder Verzweiflung: z.B. Silvesterfeuerwerk, Gewitter, Tierarztbesuch bei Heimweh (Aufenthalt in einer Tierpension), Umzug oder Trennung oder Verlust der Bezugsperson für misshandelte Tiere und Tiere aus nicht artgerechter Haltung, Verarbeitung eines Seelentraumas
vor längeren Autofahrten vor dem Deckakt  
bei epileptischen Anfällen und bei Bewußtlosigkeit: Achtung! Auf keinen Fall etwas einträufeln oder eingeben!
Es droht Erstickungsgefahr!
Vorsichtig Zahnfleisch und Zunge mit den Tropfen einreiben!

Es folgen einige ausführliche Beispiele, bei denen die Soforthilfe-Tropfen eingesetzt werden sollten:

Eine Geburt:
Die Katze bekommt beim Einsetzen der Wehen alle 15-20 Minuten Soforthilfe-Tropfen, bis die Geburt abgeschlossen ist. Sie wird die Geburt ruhiger und gelassener überstehen, und die Neugeborenen sind erfahrungsgemäß vitaler, als sonst üblich.

Neugeborene:
1 Tropfen Soforthilfe unmittelbar nach der Geburt hilft jedem Katzenbaby den Geburtsstress besser zu überwinden.

Transport im Auto:
Für eine frei lebende Katze stellt der Transport im Auto eine enorm große Stresssituation dar. Verabreichen Sie 1 Stunde vor Antritt der Fahrt 4 Tropfen Soforthilfe im viertelstündlichem Abstand. Die Katze wird ruhiger und gelassener werden.

Besuch beim Tierarzt:
Viele Katzen sind ängstlich, wenn sie zum Tierarzt müssen (z.B. zum Impfen). Verabreichen Sie 1 Stunde vorher 4 Tropfen Soforthilfe im viertelstündlichem Abstand. Die Katze wird ruhiger und gelassener sein.

Wie Sie sehen, sind die Soforthilfe-Tropfen vielfältig einsetzbar, weshalb es zu empfehlen ist, immer ein Fläschen dabei zu haben.
Diese Tropfen dienen nicht zur Dauertherapie, sondern zur Behandlung eines akuten Negativzustandes. Hat Ihre Katze diese akute Situation überwunden, so setzt man, wenn nötig, die dann erforderliche Folge-Blütenmischung ein, die ihr helfen wird, dieses negative Erlebnis so schnell wie möglich zu verarbeiten.

Dosierung und Verarbeitung:
In akuten Notfällen wie Schock oder schweren lebensbedrohlichen Situationen geben Sie alle fünf bis zehn Minuten drei bis vier Tropfen in das Maul des Tieres. Später verlängern Sie die Abstände.
Bei wenig extremen Situationen (z.B. vor einem Tierarztbesuch oder während eines Gewitters) geben Sie Ihrer Katze alle fünfzehn Minuten vier Tropfen, bis sich ihre Nervösität gelegt hat.

Sofort-Creme kommt bei akuten Hautproblemen (Schockzustand für die Haut) zur Anwendung, bei denen Rötung und Entzündung der Haut im Vordergrund steht.

Einsatzmöglichkeiten:
Allergische Hautsymptome nach Wespenstich, Floh- oder Zeckenbiss, bei Milbenbefall, Zwischenzehenekzem, Verstauchungen/Prellungen, Schnittverletzungen, Sonnenbrand, Bisswunden, Schürfwunden, Verbrennungen.

Anwendung:
Die Soforthilfe-Creme wird mehrmals täglich dünn auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen.

   
     

 

 

Was sind Blütenessenzen?
     

Dr. Edward Bach (1886 - 1936), ein waliser Arzt, Bakteriologe und Homöopath, hat diese Therapie vor mehr als 60 Jahren für die Behandlung seelischer Disharmonien entwickelt.

Bei den Blütenmischungen handelt es sich um homöopathieartige Aufbereitungen der wässrigen Auszüge verschiedener Blüten wildwachsender Pflanzen und Bäume. Richtig eingesetzt werden durch Blütenessenzen negative Seelenzustände harmonisiert und Selbstheilungskräfte aktiviert.

Ich beziehe die Blütenessenzen von IrisFlora (Institut für Blütenessenzen). Die mehr als 200 verschiedenen Blütenessenzen von IrisFlora sind nicht als Arzneimittel registriert und daher frei verkäuflich.

Das Wirkungsprinzip:
Auch bei unseren Katzen stellen wir negative Seelenzustände fest, die sich durch Verhaltensstörungen in Form von z.B. Aggressionen, Ängstlichkeit oder Unsauberkeit bemerkbar machen. Mit Hilfe von Blütenmischungen werden die negativen Seelenzustände unserer Katzen harmonisiert, so dass die Verhaltenssörungen schwinden. Bei einer kranken Katze wirkt eine Therapie unterstützend, zumindest krankheitsmildernd und verkürzend. Das Immunsystem und die körpereigenen Abwehrkräfte werden gestärkt und stabilisiert.

Dosierung und Verabreichung:
Wie die meisten Naturheilmittel werden auch die Blütenessenzen nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen, sondern über die Maulschleimhaut. Deshalb sollten die Tropfen nicht unters Futter gemischt werden. Die Verabreichung der Tropfen erfolgt entweder mit Hilfe einer Pipette oder eines kleinen Plastiklöffels direkt ins Mäulchen der Katze. Sollten das nicht klappen, gibt es noch einige Tricks, die nicht nur für das Verabreichen von Blütenmischungen, sondern allgemein für das Eingeben von Medikamente gelten.

1. Sie vermischen die Blütenessenz mit einigen Tropfen Sahne oder Milch. (Nicht bei Katzen, die an Durchfall erkrankt sind!)
2. Sie präparieren ein Katzenleckerchen mit den Tropfen.
3. Sie träufeln der Katze die Tropfen auf die Pfoten. Sie fühlt sich unsauber und leckt sie ab.
4. Bei Katzen, die einzeln gehalten werden, können Sie die Tropfen über das Trinkwasser verabreichen.
5. Sie massieren die Tropfen im Nacken des Tieres ein (z.B. bei bewusstlosen Tieren).

Sie geben pro Tag:
3 x 4 Tropfen einer erwachsenen Katze
3 x 3 Tropfen einem Jungtier
3 x 2 Tropfen einem Neugeborenen bis zur dritten Woche

Die Therapiedauer:
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass man deutlich am Verhalten der Katze merkt, wann ein negativer Seelenzustand harmonisiert ist. Bei manchen Katzen reichen Tage, andere brauchen einige Wochen.

Besteht der negativer Seelenzustand Ihrer Katze bereits seit längerer Zeit? Dann brauchen Sie einfach Geduld, denn was sich über längere Zeit manifestiert hat, kann nicht von heute auf morgen reguliert werden.

Wenn das Fläschchen leer ist, sollten Sie wieder mit uns in Verbindung treten. Oft muss eine Folgetherapie dem neuen, veränderten Seelenzustand angeglichen werden.

   
     

 

 

Bachblüten für Katzen
     

Die wichtigsten Fragen zum Thema Bachblüten

Was sind Bachblüten?

Bei Bach-Blüten handelt es sich um Auszüge von 37 verschiedenen Bäumen, Blüten,und Pflanzen."Rock Water"wird aus Quellwasser hergestellt.
Konserviert und konzentriert werden diese Blütenauszüge mit Alkohol. (Sie sollten aber zum Wohle Ihres Tieres darauf achten das Sie in der Apotheke für Ihre Katze Bachblüten ohne Konservierungsmittel (Alkohol) bekommen.
In den Produkten sind keine nachweislichen "Spuren"der Blüten/Pflanzen usw. mehr aufzufinden.Trotzdem erfreut sich die Behandlung mit Bach-Blüten immer größer beliebtheit.Auch wir behandeln unsere Tiere mit Bach-Blüten und es hat meist sehr gut geholfen. Sicherlich können Bach-Blüten keinen Tierarzt ersetzen. Sie verstärken/unterstützen eine Behandlung und können sich positiv auf das seelische Gleichgewicht Ihres Tieres auswirken. Und es keine Erfolgsgarantie für eine Heilung gibt. Es sollte immer ein Tierarzt zur Überwachung der Behandlung hinzugezogen werden.
Bachblüten und Anwendung im Überblick (siehe unten).

Wie wähle ich die richtigen Blüten aus?

Beobachten Sie Ihre Katze ganz genau und wählen dann die entsprechende Blüten aus.
Am wirksamsten haben sich Mischungen aus verschiedenen Blüten (jedoch nicht mehr als fünf!). Eine eventuell nicht ganz optimale Zusammenstellung schadet Ihrer Katze nicht, den falsch ausgewählte Blüten werden vom Körper einfach ungenutzt ausgeschieden.

Woher bekomm ich die Blütentropfen?

Die Blütenkonzentrate gibt es in Apotheken. Geben Sie von den von Ihnen ausgewählten Blütenkonzentraten je zwei Tropfen aus der Voratsflasche in ca 30ml stilles Mineralwasser und schütteln Sie die gut verschloßende Flasche anschließend 10x. Die Lösung ist bei guter Kühlung ca. einen Monat haltbar.Sie können sich selbstverständlich auch die Mixturen in Ihrer Apotheke herstellen lassen. Allerdings sollten Sie im Interesse Ihres Tieres unbedingt darauf achten das den Blüten zur Konservierung keinen Alkohol zugefügt worden ist.!!

Wieviel Tropfen braucht meine Katze?

In der Regel erhalten Jungtiere viermal täglich jeweils zwei bis drei Tropfen.Neugeborene bis zur dritten Lebenswoche erhalten viermal täglich jeweils ein bis zwei Tropfen. Erwachsenen Tieren gibt man viermal täglich je vier Tropfen.

Wie gebe ich meiner Katzen die Tropfen?

Am besten Sie nehmen eine Pipette und tröpfeln Ihrer Katze damit die Tropfen direkt ins Mäulchen.
Oder Sie geben Ihrem Stubentiger die Tropfen aufs Futter oder ins Wasser. Wobei ich persönlich davon abrate da man so keine genaue Gewährleistung hat ob die Katze ihre Dosis auch zu sich genommen hat.


Wie lange braucht meine Katze die Blütentropfen?

Bachblüten brauchen Ihre Zeit .meist mehrere Wochen bevor sie anfangen Ihre Wirkung zu entfalten. Ähnlich wie in der Homöopathie kann es am Anfang zu einer verschlimmerung der Symptome kommen bevor letztendlich eine Besserung eintritt.Sie sollten die behandlung auch noch eine Weile weiterführen auch wenn Ihr Stubentiger schon deutliche Anzeichen der besserung zeigt.


Was passiert wenn ich zuviel des Mittels gebe? Gibt es Nebenwirkungen?

Überschüssige oder falsche Blüten werden einfach vom Körper ungenutzt wieder ausgeschieden.
Dies ist das schöne an der Naturheilkunde das praktisch keine Nebenwirkungen bestehen.

Bachblüten und Anwendungsgebiete

Agrimony Agrimonia eupatoria Innere Unruhe,
Aspen Populus tremula Angst,Empfindlichkeit
Bech Fagus sylvatica Aggressivität(auch gegen Artgenossen)
Centaury Centaurium umbellatum Willensschwäche
Cerato Ceratostigma willmottiana fehlendes Selbstvertrauen
Cherry Plum Prunus cerasifera Innere Spannungen
Chestnut Bud Aesculus hippocastanum Konzentrations schwäche,
Chicory Cichorium intybus Egoismus/Selbstverliebtheit
Clematis Clematis vitalba Fehlende Aufmerksamkeit
Crab Apple Malus pumila Ständiges lecken an Pfoten usw.
Elm Ulmus procera Niedergeschlagenheit/Überforderung
Gentian Gentiana amarella Mißtrauen bei allem neuen
Gorse Ulex europaeus Müdigkeit
Heather Calluna vulgaris Geltungsdrang/uneingeschrängte Zuneigung
Holly Ilex aquifolium Eifersucht
Honeysuckle Lonicera caprifolium Traurigkeit
Hornbeam Carpinus betulus Müdigkeit/mangelnde Motivation
Impatiens Impatiens glandulifera Hyperaktivität,Ungeduld
Larch Larix decidua Schüchternheit,mangelndes Selbstvertrauen
Mimulus Mimulus guttatus Scheu/Schreckhaftigkeit
Mustard Sinapis arvensis häufig wechselnde Launen
Oak Quercus robur übertriebenes Pflichtbewusstsein/Ausdauer
Olive Olea europaea geistige Erschöpfung
Pine Pinus sylvestris Mutlosigkeit/fehlende Selbstakzeptanz
Red Chestnut Aesculus carnea übertriebener Schutztrieb
Rock Rose Helianthemum nummularium extreme Angst/Panik
Rock Water   zb.innere Anspannung
Scleranthus Scleranthus annuus Unausgeglichenheit,Innere Anspannung
Star of Bethlehem Ornithogalum umbellatum alte und neue Schockzustände
Sweet Chestnut Castanea sativa Innere Auswegslosigkeit,Verzweiflung
Vervain Verbena officinalis Übereifer,übermäßige Begeisterung
Vine Vitis vinifera Ehrgeiz,Dominanzstreben
Walnut Juglans regia Verunsicherung durch neuen Lebensraum
Water Violet Hottonia palustris Stolz,Überlegenheit
White Chestnut Aesculus hippocastanum Unruhe,mentale Anspannung
Wild Oat Bromus ramosus Mangel an Ausdauer,Unzufriedenheit
Wild Rose Rosa canina Teilnahmslosigkeit
   
     

 

Katzensprache im Überblick
     

Ich möchte Ihnen hier anhand der unten Aufgeführten Tabelle die Katzensprache etwas näher bringen. Ich hoffe ich kann Ihnen damit helfen in Zukunft Ihren Stubentiger noch besser zu verstehen.

Ausdruck Freundlich,
Entspannt
Aufmerksam Gespannt Angriffslustig Abwehrbereit Ängstlich
Ohren nach vorn, leicht nach außen gespitzt, direkt nach vorn nach hinten gedreht nach hinten eingeknickt und herabgezogen seitwärts
Schnurrhaare seitwärts gerichtet, wenig gefächert vorwärts gerichtet breit gefächert breit gefächert etwas zurückgelegt schmal zurückgelegt
Augen ruhig, je nach Helligkeit blinzelnd groß und rund verengte Pupillen erweiterte Pupillen erweiterte Pupillen
Schwanz ruhig, hoch aufgerichtet Schwanzspitze zuckt bewegt sich heftig, kurz hinter der Wurzel hakenförmig abgebogen bewegt sich ruckartig hin und her peitscht hin und her
Körper gestreckt mit erhobenem Kopf gespannt richtet sich hoch auf den Beinen auf, Rücken steigt leicht nach hinten an in den Hinterbeinen leicht eingeknickt, gesengter Kopf, Katzenbuckel Katzenbuckel
Haare glatt anliegend glatt anliegend auf der Rückenline und am Schwanz gesträubt anliegend am ganzen Körper gesträubt
Lautsprache Schnurren, Begrüßungsmiauen   Knurren, Fauchen, langgezogenes, an- und abschwellendes Heulen ( auch Katergesang) Fauchen, Spucken laut kreischendes Schreien
   
     

 

Futtertips-Katzen
     

Ich gebe meinen Katzen einmal die Woche etwas Quark mit Ei, das ist super fürs Fell und den meisten Katzen schmeckt es hervorragend.

Ab und zu etwas Hüttenkäse mit Reis gemischt, wirkt bei übergewichtigen Katzen manchmal Wunder.

Milch trinken Katzen in der Natur Nie!!

Nicht aus Plastiknäpfen füttern!
Diese speichern dem Geruch von altem Futter und Reinigungsmittel an.
Glas und Keramiknäpfe nehmen keine Gerüche an.

Futterreste nie in der offenen Dose lassen.
Wenn Luft an das Metall kommt fängt es zu oxidieren an, und gibt dem Futter einen fiesen Beigeschmack ab, und reichert es im schlimmsten Fall mit Blei usw. an.

Reste in eine Schüssel mit Deckel geben und in den Kühlschrank stellen.

Niemals Futter aus dem Kühlschrank füttern!! Dies kann zu schweren Verdauungsstörungen führen!!
Futter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur bringen.

Wenn sie noch einen guten Futtertip kennen können sie ihn uns schreiben oder sie rufen uns an!

RoterTizian@web.de

   
     

 

Über den Sinn und Zweck von Katzenausstellungen
     
   
     
   
     
   
     

"Ausstellung? So weit fahren? Und so früh aufstehen? Warum tut ihr euch und euren Katzen das eigentlich an? Gibt es wenigstens ordentlich Preisgeld?"

Dies und ähnliches werde ich aus meinem Bekannten- und Kollegenkreis immer wieder gefragt. Und um ehrlich zu sein, manchmal fragen wir uns das auch.

Aber, welchen Zweck haben denn nun Katzenausstellungen?

Ihnen, als Besucher sollen Katzenausstellungen in erster Linie einen Überblick über die verschiedenen Rassen und deren Farben geben. Wo sonst haben Sie die Möglichkeit so viele unterschiedliche Tiere auf einmal zu sehen und Informationen über sie zu bekommen? Vielleicht haben Sie ja auch schon vorher Kontakt zu verschiedenen Züchtern aufgenommen und können eine Ausstellung zum ersten persönlichen Kennenlernen, der Züchter und der Katzen, nutzen. Wenn nicht - dann sprechen Sie doch einfach vor Ort einen Züchter Ihrer persönlichen Lieblingsrasse an. Sofern betreffender Züchter nicht gerade mit einer seiner Katzen zum Richten muss, wird er Ihnen sicher gern und bereitwillig alles über "seine" Rasse erklären.

Nebenbei können Sie sich auch noch mit Futter und anderem kätzischen Bedarf, wie Kuschelhöhlen, Kratzbäumen und Spielzeug, gut und günstig, an den verschiedenen Verkaufsständen eindecken.

Die Züchter verfolgen natürlich einen ganz anderen Zweck mit den Ausstellungsbesuchen:

Wer züchtet braucht eine Beurteilung seines Zuchttieres. Die Züchter müssen wissen, ob seine Katze überhaupt den Ansprüchen des Standards entspricht, demzufolge keine Mängel aufweist und somit zur Zucht überhaupt geeignet ist. Dies alles wird auf einer Ausstellung von international anerkannten Richtern geprüft.
Darüber hinaus gibt eine Ausstellung dem Züchter die Gelegenheit zum Fachgespräch mit anderen Züchtern aus ganz Europa. Er kann sein Tier mit anderen vergleichen, kann potentielle Zuchtpartner (neue Katzen oder Zuchtkater) auswählen.
Gerade der Kontakt zu Zuchtkater-Besitzern ist wichtig, da man schon genau wissen will, wohin man seine Katze zum Decken bringt, d.h. ob der Katerbesitzer vertrauenswürdig und seriös ist, sein Zwinger frei von Krankheiten etc. Auch viele Katerbesitzer nehmen oft nur Katzen von Züchtern, die ihnen seit langem gut bekannt sind - aus genau denselben Gründen. Diese Kontakte können hier gepflegt und vertieft werden.

Und nein, ein Preisgeld gibt es nicht ...

   
     

 

Unsere Bitte an die Besucher
     
   
     
   
     
   
     

Neben dem Richten ist für uns ein freundliches, interessiertes Publikum das A und O einer Ausstellung. Trotzdem sind wir manchmal durch die Besucher ganz schön gefrustet - allerdings sind wir auch der Meinung, dass dieser Frust durch Aufklärung des Publikums sehr stark verringert werden kann. Deshalb hier unsere Bitten:

Bitte fassen Sie nicht in die Käfige

All die schönen Katzen zu streicheln ist sehr verführerisch, vor allem wenn Babies dabei sind. Sehr schnell werden hierbei Krankheiten wie Katzenschnupfen, Milben, Hautpilz und anderes, von einer Katze zur anderen getragen. Auch die Einlasskontrolle durch die Tierärzte kann leider nicht verhindern, dass nicht doch einmal ein krankes Tier ausgestellt wird.

Aus Angst um ihre Lieblinge verkleiden viele Aussteller deshalb die Vorderseite der Käfige mit Folie. Leider hat diese zwei unangenehme Effekte: Zum einen wird es im Käfig sehr warm und zum anderen sehen Sie als Besucher die Katzen nur noch verschwommen. Aus Respekt vor den (zahlenden) Besuchern hängen wir möglichst keine Folie auf, oder versuchen zumindest auf andere Materialien zurückzugreifen. Wenn Sie unsere Katzen ungehindert fotografieren wollen, bitte fragen Sie uns, vielleicht haben wir einen günstigen Standort und können Sie hinter die Käfige bitten.

Gelegentlich erlauben wir auch, dass Besucher unsere Katzen anfassen dürfen. Allerdings nur, wenn die Hände vorher desinfiziert wurden. Fassen Sie dies bitte nicht als Misstrauen auf, es ist lediglich eine Gesundheitsvorsorge für unsere Katzen.

Richter und Stewards wenden übrigens die gleiche Vorsorge an: Auch sie desinfizieren ihre Hände, die Richtertische und –käfige nach jeder Katze.

Bitte achten Sie auf Ihre Kinder

So ein Ausstellungstag ist für alle Beteiligten sehr lang und wenn Kinder (egal ob beaufsichtig oder nicht) gegen die Käfige schlagen oder den Katzen an den Haaren, Pfoten oder Schwänzen ziehen, ist das weder für die Katzen noch für uns Aussteller lustig. Und ich habe schon manch böses Wort deshalb gehört. Bitte, Sie gehen doch aus Interesse auf eine Ausstellung, haben Sie deshalb auch Respekt vor den Tieren und erklären Sie dies auch Ihren Kinder.

Bitte haben Sie etwas Erbarmen mit den Ausstellern

Wir sitzen (abgesehen von kleinen Pausen) etwa neun bis zehn Stunden hinter den Käfigen und beantworten gern all Ihre Fragen. Wenn wir allerdings, vielleicht etwas hektisch, unsere Katzen noch einmal gründlich bürsten, mit unseren Katzen auf dem Arm durch die Halle eilen, sind wir meist etwas kurz angebunden. Das liegt daran, dass eine unserer Katzen zum Richter muss. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zu diesem Zeitpunkt keine langen Erklärungen abgeben möchten. Wenn Sie speziell an uns Fragen haben, fragen Sie uns doch schnell nach unserer Käfignummer und kommen uns etwas später besuchen. Wir werden uns dann sicher ausführlich und in aller Ruhe mit Ihnen unterhalten können.

Vor den Richtertischen ist das Platzangebot meist sehr knapp bemessen. Dort ist es wegen der vielen Leute meist etwas stressig, vor allem für die Katzen. Lassen Sie den Ausstellern mit Katze auf dem Arm etwas Platz, sie werden es Ihnen danken. Und vielleicht findet auch der ein oder andere dann auch ein erklärendes Wort für Sie, falls Sie sich für das Richten interessieren.

Wenn also Aussteller und Besucher ein bisschen Rücksicht aufeinander nehmen, ist eine Katzenausstellung eine schöne Sache für alle Beteiligten. Sowohl Aussteller wie Besucher bezahlten Eintritt und sind aufeinander angewiesen. Ohne Zuschauer sind Katzenausstellungen kaum zu finanzieren, und sie wären, zumindest für uns, eher langweilig. Und ohne uns Aussteller könnten Sie nirgends eine solche Vielfalt von Katzenrassen sehen.

In diesem Sinn – auf ein freundliches Miteinander bei der nächsten Ausstellung!

   
     

 

Die Geschichte von Lea
     
Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin.

Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.

Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.

Als sie mich meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht.

Arme Mama, ihr ging es so schlecht.

Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven ginge. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns eng aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst.

All diese Geräusche und erst noch die Gerücht, wir sind in einem "Petshop", in einem Laden, wo es viele Tiere gibt.

Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen.

Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sie sagen "oh, sind die süß, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben, ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körper gewichen ist. Ich soll verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme.

Niemand beachtet mein leises Weinen, als meine kleine Schwester weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft!

Jetzt wird alles gut. Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für mich entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf dem Armen.

Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen.

Ich heiße jetzt Lea.

Ich darf meine neue Familie auch abschlabbern, das ist wunderbar.

Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und es gibt nicht schöneres als mit dem kleinem Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt.

Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen.

Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte es wäre o. K., dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von Displasie E und Herz zwei. Er sprach von wilden Zuchten und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien.

Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich sechs Monate alt.

Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinem Mädchen spielen will.

Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.

In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und " "man kann nichts machen".

Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Freundin spielen, möchte rennen und hüpfen.

Es geht nicht. Letzte Nacht was es schlimmer als eh und je, Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken, nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht einmal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchens ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich......... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück .

Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.

 

Ein Traum:

Ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück. So sage ich meiner Menschenfamielie "Auf Wiedersehen" auf die einzig mir mögliche Weise: Mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es sollte nicht sein. Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.

Lea

© 1999 J. Elles - bewilligte Übersetzung von Frau E. Wittwer, Schweiz

   
     

 

Tagesablauf einer Katzenausstellung  
     
     
     
     

Während die Besucher meist erst ab 10.00 Uhr in die Ausstellungshalle strömen, fangen für Sie als Aussteller die Vorbereitung für den "grossen Tag" schon Wochen vorher an:

Die Tiere müssen angemeldet werden, die Impfpässe sollten noch einmal kontrolliert werden, und am Vortag müssen die Ausstellungsutensilien gepackt werden.

Schön, wenn die Ausstellung in der näheren Umgebung stattfindet, oder wenn Sie einen Tag vorher anreisen können. Sonst heisst es unter Umständen um 3.00 Uhr in der Frühe aufstehen, Katzen einsammeln und ab auf die Autobahn.

An der Halle (hoffentlich pünktlich angekommen, denn die Tierarztkontrolle findet in der Regel zwischen 7.00 und 8.30 Uhr statt), heisst es erst einmal in der Schlange stehen und warten. Manch abenteuerliche Gestalt können Sie dort beobachten, in der Regel sind aber viele mit Jeans und Pullover bekleidet. Bepackt mit Taschen, Beuteln, Katzenklos und Transportboxen werden Freunde und Bekannte begrüsst und der ein oder andere wird einfach beflissentlich übersehen. Endlich ist es soweit: Beim Tierarzt angekommen, werden die Impfpässe geprüft und die Katzen auf Parasiten und den allgemeinen Zustand kontrolliert.

Wenn hier alles in bester Ordnung ist, geht es weiter: Durch Vorlage der Meldebescheinigung (die haben Sie hoffentlich nicht zu Hause vergessen?) erhalten Sie die Nummernschildchen für Ihre Katze, Ausstellerausweis und den Ausstellungskatalog. Jetzt müssen Sie noch den richtigen Käfig finden.

Dort angekommen, sollten Sie Ihren Käfig noch einmal selbst desinfizieren und im Anschluss mit den mitgebrachten Gardinen und Matten. dekorieren. Futter, ein Schälchen mit Wasser und natürlich ein Klöchen und Spielzeug machen die Inneneinrichtung komplett. Nun kann Mieze einziehen.

Fertig? Nein, Sie müssen noch anhand des Kataloges prüfen, ob Ihre Katze denn auch in der richtigen Farbgruppe und Titelklasse eingetragen wurde. Wenn nicht, dann schnell ins Sekretariat und korrigieren lassen.

Im Anschluss ein kurzer Rundgang durch die Halle: Wo sitzen die Richter? Welcher Richter richtet welche Rasse in welcher Farbe? Alles klar? Na, dann können sich die Zweibeiner eine kurze Verschnaufpause gönnen. Oder auch nicht: Alte Ausstellungshasen werden sich jetzt die Konkurrenz ihrer Katzen ansehen.

Gegen 10.00 Uhr lassen die Richter die ersten Katzen holen, die Spannung steigt - das Richten hat begonnen. Die Tiere werden rassen- und klassenweise den Richtern vorgestellt, die sich nach den jeweiligen internationalen Standards beurteilen. Im Gegensatz zu früher können Sie Ihre Katze selbst vorstellen, und müssen das Geschehen während des Richtens beobachten. Bei vielen Ausstellungen ist es so, dass bei den Richtern Tafeln aufgestellt werden, auf denen die Nummern der Katzen stehen, die bald gerichtet werden. Wenn Sie die Nummer Ihrer Katze sehen, ist es Zeit, sie nach vorn zu den Richtertischen zu bringen. Sollten Sie den richtigen Zeitpunkt verpassen, wird die Nummer Ihrer Katze von den Stewards aufgerufen. Spätestens jetzt sollten Sie sich sputen, im schlimmsten Fall kann Ihre Katze sonst disqualifiziert werden.

Bei den Richtern haben die Stewards bereits einen Käfig vorbereitet, der mit der Nummer Ihrer Katze versehen ist. Setzen Sie Ihre Katze hinein und warten Sie bei den Zuschauern, bis Ihnen der Stewart ein Zeichen gibt, dass Ihre Katze nun an der Reihe ist. Jetzt können Sie Ihre Katze dem Richter präsentieren und der Richter wird Ihnen seine Beurteilung erklären.

Wenn mindestens drei Tiere einer Rasse und einer Farbe anwesend sind, wird der Richter, nachdem er alle Tiere einer Farbgruppe gerichtet hat, noch das 'Best In Variety', kurz BIV oder auf deutsch Rassesieg, vergeben.

Machen Sie sich darauf gefasst, dass während des ganzen Tages nur von Katzen gesprochen wird. Die einen schimpfen auf den Richter, der ihr bestes Stück ausgesprochen unfair beurteilt hat, die anderen auf den Nachbarn, der Ihre Katze überbewertet fand. Der Dritte schwärmt von einem bestimmten Kratzbaum, der Vierte von einer Futtersorte oder einem Vitaminpräparat. Aber alle sind sich einig, ihre eigene Katze ist die Schönste. Stammbaumherkunft, die Qualität eines Deckkaters, alles ist Grund für lange Gespräche. Und dann erhalten Sie ja auch noch den Richterbericht Ihrer Katze. Darauf können Sie noch einmal nachlesen, wenn der Bericht denn lesbar ist, wie der Richter Ihre Katze beurteilt hat.

Meist am späten Nachmittag kommt dann der Höhepunkt: Die Best in Show. Jeder Richter hat am Morgen aus den von ihm gerichteten Tieren die Besten (Kater, Kätzin, Kastrat und Jungtier) dafür nominiert. Die Auserwählten werden jetzt von allen beteiligten Richtern miteinander verglichen, und die schönsten Tiere des Tages werden ausgewählt. Diese Tiere, jeweils ein Kater, eine Kätzin, ein Kastrat und ein Jungtier dürften dann den Titel 'Best in Show' tragen. Bei der Preisverleihung werden diese Schönsten einzeln mit Namen vorgestellt, mit Pokalen und anderen Sachpreisen ausgezeichnet, und natürlich entsprechend vom Publikum beklatscht.

Jetzt ist die Anspannung des Tages vorbei. Gegen Ende der Ausstellung lichten sich langsam die Zuschauermasse, die dicht gedrängt die Käfigreihen durchwandert haben, um die ausgestellten Schönen zu bewundern. Gegen 18.00 Uhr beginnt dann der allgemeine Aufbruch. Koffer und Taschen werden wieder gepackt, die Katzen in die Transportboxen gesetzt. Ein kurzes Winken zu Freunden und Nachbarn ...

Und wieder ist ein (langer) Ausstellungstag zu Ende.

Bis zum nächsten Mal im Show-Karussell!

   
     

 

Ausstellungsklassen und Bewertungen  
     

Klasse 17 Veteranen

Die Katzen in dieser Klasse sind 7 Jahre und älter. Es wird nicht nach kastriert / unkastriert , männlich / weiblich unterschieden. Die alterbedingt nachlassende Kondition der Tiere findet hier Berücksichtigung: Sie brauchen nicht mehr gegen Katzen die in ihren "besten Jahren" sind antreten, kämpfen allerdings auch nicht mehr um einen Titel, sondern um die Bezeichnung "Bester Veteran".

Klasse 16 Würfe

In dieser Klasse werden Würfe (ab 3 Katzen) im Alter von 10 - 14 Wochen vorgestellt. Gerichtet und prämiert wird der ganze Wurf, nicht das Einzeltier.

Klasse 15 Außer Konkurrenz

Die hier gemeldeten Katzen nehmen nicht am Wettbewerb teil.

Klasse 14 Hauskatze

Hauskatzen werden nicht nach Farbe und Geschlecht unterteilt.

Klasse 13 Novizen (ab 10 Monate)

In dieser Klasse werden Katzen gezeigt, die keine anerkannten Papiere haben. Wenn die Katzen von zwei Richtern mit "Vorzüglich" bewertet werden, findet der Eintrag ins Zuchtbuch statt. Danach können diese Tiere in den übrigen Ausstellungsklassen gemeldet werden.

Klasse 12 3-6 Monate

In dieser Klasse werden, nach den Würfen, die jüngsten Katzen gezeigt. Es wird hier von Kitten und der Kittensklasse gesprochen. Eine Unterteilung nach Geschlechtern findet nicht statt. Die beste Bewertung ist hier Vorzüglich 1 (V1) bzw. bei ausländischen Richtern Excellent 1 (EX1). Beides meint aber das Gleiche. Es wird um Rassesieg und Best in Show gekämpft.

Klasse 11 6-10 Monate

Die Katzen in dieser Klasse sind Jungtiere im Alter von 6 - 10 Monaten. Man spricht hier von der Jungtierklasse. Die beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1. Auch hier wird um Rassesieg und Best in Show gekämpft.

Klasse 10 Kastraten (CAP)

Die Katzen, die in dieser Klasse gezeigt werden, sind mindestens 10 Monate alt, kastriert und tragen noch keinen Titel. Die beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1. Es wird um die Bewertung CAP, Rassesieg und Best in Show gekämpft. 3 CAP's von unterschiedlichen Richtern sind notwendig, damit die Katze den Titel Premior (P) tragen darf und in die nächst höhere Klasse aufsteigen kann. Für ein CAP werden mindestens 93 Punkte benötigt.

Klasse 9 Offene (CAC)

Die Katzen, die in dieser Klasse gezeigt werden, sind mindestens 10 Monate alt und tragen noch keinen Titel. Die beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1. Es wird um die Bewertung CAC, Rassesieg und Best in Show gekämpft. 3 CAC's von unterschiedlichen Richtern sind notwendig, damit die Katze den Titel Champion (CH) tragen darf und in die nächst höhere Klasse aufsteigen kann. Für ein CAC werden mindestens 93 Punkte benötigt.

Klasse 8 Premior (CAPIB)

Katzen, die in dieser Klasse gemeldet sind, tragen bereits den Titel Premior. Die beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1. Es wird um die Bewertung CAPIB, Rassesieg und Best in Show gekämpft. 3 CAPIB's von unterschiedlichen Richtern in zwei Ländern sind notwendig, damit die Katze den Titel Internationaler Premior (IP) tragen darf und in die nächst höhere Klasse aufsteigen kann. Für ein CAPIB müssen mindestens 95 erreicht werden.

Klasse 7 Champion (CACIB)

Katzen, die in dieser Klasse gemeldet sind, tragen bereits den Titel Champion. Die beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1. Es wird um die Bewertung CACIB, Rassesieg und Best in Show gekämpft. 3 CACIB's von unterschiedlichen Richtern in zwei Ländern sind notwendig, damit die Katze den Titel Internationaler Champion (IC) tragen darf und in die nächst höhere Klasse aufsteigen kann. Für ein CACIB müssen mindestens 95 erreicht werden.

Klasse 6 Internationaler Premior (CAGPIB)

Die Katzen in dieser Klasse haben bereits den Titel Internationaler Premior. Die beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1. Es wird um die Bewertung CAGPIB, Rassesieg und Best in Show gekämpft. 6 CAGPIB's von 3 unterschiedlichen Richtern in drei Ländern sind notwendig, damit die Katze den Titel Grand Internationaler Premior (GIP) tragen darf und in die nächst höhere Klasse aufsteigen kann. Für ein CAGPIB müssen mindestens 96 erreicht werden.

Klasse 5 Internationaler Champion (CAGCIB)

Die Katzen in dieser Klasse haben bereits den Titel Internationaler Champion. Die beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1. Es wird um die Bewertung CACPIB, Rassesieg und Best in Show gekämpft. 6 CACPIB's von 3 unterschiedlichen Richtern in drei Ländern sind notwendig, damit die Katze den Titel Grand Internationaler Champion (GIC) tragen darf und in die nächst höhere Klasse aufsteigen kann. Für ein CAGCIB müssen mindestens 96 erreicht werden.

Klasse 4 Grand International Premior (CAPE)

Die Katzen in dieser Klasse haben bereits den Titel Grand International Premior. Die beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1. Es wird um die Bewertung CAPE, Rassesieg und Best in Show gekämpft. 9 CAPE's von 3 unterschiedlichen Richtern in drei Ländern sind notwendig, damit die Katze den Titel Europa Premior (EP) tragen darf und in die nächst höhere Klasse aufsteigen kann. Für ein CAPE müssen mindestens 97 erreicht werden.

Klasse 3 Grand International Champion (CACE)

Die Katzen in dieser Klasse haben bereits den Titel Grand International Champion. Die beste Bewertung ist Vorzüglich 1 bzw. Excellent 1. Es wird um die Bewertung CACE, Rassesieg und Best in Show gekämpft. 9 CACE's von 3 unterschiedlichen Richtern in drei Ländern sind notwendig, damit die Katze den Titel Europa Champion (EC) tragen darf und in die nächst höhere Klasse aufsteigen kann. Für ein CACE müssen mindestens 97 erreicht werden.

Klasse 2 Europa Premior (EP)

Die Katzen in dieser Klasse sind berechtigt vor ihrem Namen den Titel Europa Premior zu führen. In dieser Klasse wird nur noch ein Ehrenpreis vergeben. Die Katzen konkurrieren weiterhin um Rassesieg und Best in Show.

Klasse 1 Europa Champion (EC)

Die Katzen in dieser Klasse sind berechtigt vor ihrem Namen den Titel Europa Champion zu führen. In dieser Klasse wird nur noch ein Ehrenpreis vergeben. Die Katzen konkurrieren weiterhin um Rassesieg und Best in Show.

Bestimmungen für alle Klassen

Die Katzen kämpfen getrennt nach Rasse, Farbe und Geschlecht. Die Premioren (Kastraten) kämpfen unter sich um Rassesieg und Best in Show. Siegen kann in jeder Klasse immer nur eine Katze.

     
In sämtlichen Klassen können schlechtere Bewertungen vergeben werden:
     
Vorzüglich 1 (V1) ohne CAC usw. Die Katze ist zwar vorzüglich, erreicht aber nicht die erforderliche Punktzahl, um den Titel zu erhalten.
Vorzüglich 2 / 3 / 4 usw. Diese Katzen sind vorzüglich, auf dieser Ausstellung sind aber bessere Tiere anwesend, welche den Titel oder V1 ohne Titel erhalten.
Sehr gut 1 / 2 / 3 usw. Diese Katzen entsprechen nicht mehr dem geforderten Standard. Mit solchen Tieren sollte nicht gezüchtet werden.
Gut 1 / 2 / 3 usw. Diese Katzen weisen mehrere Fehler auf, die ein besseres Resultat verhindern. Solche Tiere sind nicht zur Zucht geeignet.
   
     

 

Abessinierkatze  
     
Die Abessinier ist eine Rasse der Kurzhaarkatzen und stammt wahrscheinlich ursprünglich aus Äthiopien (früher Abessinien).

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts brachte ein britischer Offizier eine Katze namens Zula aus Abessinien mit nach Großbritannien, von der es heißt, sie sei die Stammutter der Abessinier. Historisch belegt ist dies jedoch nicht, da zu dieser Zeit die Katzenzucht noch am Anfang stand und Ahnentafeln aus dieser Zeit nicht existieren. Die Abessinier gehörte jedoch zu den ersten in Europa gezielt gezüchteten Katzen; ihre Abstammung lässt sich etwa bis zur Jahrhundertwende zurückverfolgen.

     
Charakter und Aussehen
     
von Bardera
"von Rasputin"
Ebenso wie ihr semilanghaariger Abkömmling, die Somali-Katze, zeigt die Abessinier als Besonderheit ein geticktes Fell.

Aufgrund des Vorhandenseins des unvollständig dominanten Gens für ticked-tabby (Ta) löst sich die Tigerzeichnung in eine Bänderung der einzelnen Haare auf, so dass eine standardgemäße Abessinier die Tabbyzeichnung nur noch auf dem Kopf zeigt, im übrigen aber zeichnungsfrei ist. Ihr kurzes, eng anliegendes Fell ähnelt daher in seinem Muster dem des Wildkaninchens, weshalb die Abessinier früher auch "Bunny cat" genannt wurde. Auf jedem einzelnen Haar wechseln sich dabei hellere und dunkle Bänder ab, die dunklere Bänderung ist die Tickingfarbe. In dieser Farbe zeigt die Abessinier einen Aalstrich und an den Hinterbeinen bis zur Ferse Sohlenstreifen.

Die Abessinier ist eine schlanke, muskulöse Kurzhaarkatze mittlerer Größe, welche auf langen eleganten Beinen mit zierlichen ovalen Pfoten steht. Der Schwanz ist lang, darf aber nicht peitschenförmig sein. Ihre Kopfform ist gemäßigt keilförmig ohne Pinch, die Nasenlinie sanft geschwungen ohne Stop oder "römische Nase". Die Ohren sollen weit gesetzt, groß und kelchförmig sein, die Augen groß und mandelförmig in den Farben Bernstein oder Grün.

Die Abessinier ist eine menschenbezogene, intelligente und sehr lebhafte, dominante Katze, welche stets die volle Aufmerksamkeit ihres Halters beansprucht. Sie ist gesellig und sollte daher nicht als Einzelkatze gehalten werden.

Ihre Pflege gestaltet sich anspruchslos, regelmäßiges Bürsten mit einer weichen Bürste genügt, um ihr Fell seidig und glänzend zu erhalten.

     
Anerkannte Farben
     
von Bardera
"von Bardera"
Die Abessinierkatze wird in verschiedenen Farbschlägen gezüchtet. Für alle Farben gilt, dass sandige oder kalte Farbe ein Fehler ist außer bei den Silbernen, dort ist eine Gelbfärbung der silbernen Grundfarbe ein Fehler. Ebenso ein Fehler ist das Vorhandensein grauen Haaransatzes, dies wird allenfalls im Bereich der Ellenbogen toleriert. Geschlossene Halskette und Tabbyzeichnung außer am Kopf sind ebenfalls Fehler. Weiße Medaillons führen zur Disqualifikation, gebrochenes Weiß ist lediglich an Schnauze, Kinn und Kehle erlaubt, darf aber nicht bis auf die Brust reichen.

Wildfarbe (ruddy, usual)

Die Grundfarbe ist ein warmer Ton von Apricot bis Terracotta, das Ticking ist schwarz, dementsprechend auch Aalstrich und Sohlenstreifen. Die Farbe der Pfotenballen ist ebenfalls schwarz, der Nasenspiegel ziegelrot mit schwarzer Umrandung.

Blau (blue)

Blau ist die verdünnte Form der Wildfarbe. Hier ist das Fell hafermehlfarben mit stahlblauem Ticking. Die Pfotenballen sind blaugrau, der Nasenspiegel ziegelrot mit blaugrauer Umrandung.

Sorrel (red)

Sorrel ist nicht zu verwechseln mit dem genetischen Rot, es handelt sich um eine Farbe der Schwarzreihe (bl), welche sich rezessiv im Verhältnis zu Schwarz und Chocolate vererbt. Hier ist die Grundfarbe ein warmes Apricot mit leuchtendrotem Ticking. Pfotenballen und Nasenspiegel sind rosa.

Fawn (beige-fawn)

Fawn ist die verdünnte Form von Sorrel. Das Haar ist hellcremefarben mit beigem Ticking. Pfotenballen und Nasenspiegel sind ebenfalls rosa.

Diese Farbschläge existieren auch in Silber, anstelle der normalen Grundfarbe tritt Reinweiss, die Tickingfarbe wie auch die Farbe der Pfotenballen und des Nasenspiegels entspricht den oben genannten Farben.

Bislang nicht anerkannt sind die Farbschläge Chocolate und Lilac.

Chocolate

Warmes Apricot mit schokoladenbraunem Ticking, die Pfotenballen und der Nasenspiegel weisen ein warmes Braun bis Hellbraun auf.

Lilac

Lilac ist die verdünnte Form des Chocolate. Hier ist das Haar cremefarben mit kräftigem beige-rosa Ticking. Pfotenballen und Nasenspiegel sind altrosa bis lavendelfarben.

   
     

 

Burma-Katze  
     
Die Burma-Katze oder Burmese ist eine kurzhaarige Rasse der Hauskatze. Sie ist eine der am längsten in Europa gehaltenen orientalischen Katzenrassen und stammt aus Birma (englisch Burma), dem heutigen Myanmar. Dort halten die Mönche sie als eine von 16 Tempelkatzenrassen unter ihrem ursprünglichen Namen Thong Daeng (deutsch: Kupferkatze, gelehrige Schönheit). Sie gilt ihnen als Glückskatze.
     
Aussehen
     
Die Burma-Katze hat einen mittelgroßen, muskulösen und kräftigen Körper, der schwerer ist, als er äußerlich wirkt. Der Brustkorb ist kräftig und im Profil etwas gerundet, und der Rücken verläuft von den Schultern bis zum Schwanzansatz gerade. Der Schwanz der Burmesen zeigt sich mittellang und im Ansatz mäßig dick und endet mit einer rundlichen Spitze. Die Burma-Katze hat lange, zartgliedrige Beine mit zierlichen und ovalen Pfoten. Die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine.
Die Burma-Katze hat einen keilförmigen Kopf mit einer breiten, leicht gerundeten Stirn. Sie hat ein kräftiges Kinn, und der Kiefer ist an den Gelenken breit. Die breiten und mittelgroßen Ohren sind weit gesetzt und im Profil leicht nach vorn geneigt. Die Spitzen sind leicht gerundet. Die Burma-Katze hat eine gerade Nase, die aber im Ansatz eine deutliche Einbuchtung hat. Das obere Lid der großen Augen ist orientalisch gekrümmt, das untere Lid ist gerundet. Die Burmese hat leuchtende goldgelb- bis bernsteinfarbene Augen.
Die Burma-Katze besitzt sehr dünne Unterwolle, wodurch ihr satinglänzendes Fell eng am Körper anliegt. Das Fell ist dicht, kurz, fein und sollte keine Musterung aufweisen, jedoch haben die jungen Kätzchen helleres Fell und eine leichte Tabbymusterung. An der Unterseite ist der Ton etwas heller als auf dem Rücken und an den Beinen. Die Ohren und die Gesichtsmaske sind etwas dunkler.

     
Farbpalette
     

Die Burmesen gibt es in 10 verschiedenen Farben.

  • Seal warmes Dunkelbraun; die Nase und Ballen sind sehr dunkel
  • Blau Blaugrau mit einem hellen Zinnschimmer; Nase und Ballen sind blaugrau
  • Chocolate schokoladenfarben; die Farben der Ballen reichen von zimt- bis schokoladenbraun
  • Lilac Taubengrau mit leichtem rosanen Schimmer; Nase und Ballen sind lavendelrosa
  • Rot warmes orange oder mandarin; Nase und Ballen sind rosafarben
  • Creme helle pudrige Aprikose-Farben; Nase und Ballen sind rosafarben
  • Blau tortie Blaugrau mit Flecken in apriko; Nase und Ballen sind rosa/blaugrau/rosa oder rosa mit blaugrauen Flecken
  • Chocolate tortie Schokoladenfarben mit aprikosenfarbigen Flecken (auch Beine und Schwanz); Nase und Ballen sind schokoladenfarbig/rosa/schokoladenfarbig mit rosa Flecken
  • Lilac tortie Taubengrau mit aprikosenfarbigen Flecken (auch Beine und Schwanz); Nase und Ballen sind lavendelrosa/hellrosa/lavendelrosa mit hellrosa Flecken
  • Seal tortie Rot aller Schattierungen mit schwarzen Flecken; Nase und Balle sind schwarz/rosa/schwarz mit rosa Flecken
     
Charakter
     
Die Burmakatze ist intelligent, neugierig und temperamentvoll. Sie ist sehr verspielt und menschenanhänglich und ist daher eine perfekte Katze für Kinder, zumal sie darüber hinaus auch weniger sensibel und lautstark als die Siamkatze ist. Burmesen sind zutraulich und sollten nicht allein gelassen werden, wer also viel arbeitet und selten zu Hause ist, sollte die Anschaffung einer zweiten Katze in Erwägung ziehen.
     
Zuchtgeschichte
     
Eine einzige Burmakatze soll 1930 von einem Mann namens Joseph Thomson aus Indien nach Kalifornien transportiert worden sein. Sie gilt als Mutter aller Burmesen, die Wong Mau, und sah aus wie eine Siamkatze in dreckig-braunen Tönen. Dort wurde sie mit einem Siamkater verpaart und als man die Mischlingsnachkommen weiterzüchtete, entstand die dunkel gefärbte Burmakatze. 1936 wurde die Rasse in der Cat Fanciers Association anerkannt. Zur heutigen Zeit wird die Burmakatze vorwiegend in Australien und Neuseeland gezüchtet.
   
     

 

Tonkanesen  
     

Tonkanesen sind wie Siam und Burma Maskenkatzen. D. h. das Fell ist nicht am ganzen Körper voll ausgefärbt. Nur an den kühleren Körperstellen kommt die Farbe im Vollton zum Vorschein. Das Fell der Tonkanese ist kurz und fein. Sein besonderer Glanz trug zu seiner Namensgebung bei: Mink bedeutet Nerz, eine Bezeichnung die nur die tonkanesenfarbigen Jungtiere bekommen können. Die Augenfarbe soll im besten Fall einem klaren Gewässer gleichen, diese Farbe wird wie schon erwähnt Aquamarin genannt. Tonkanesen im Burmagewand dürfen gelbliche, andere im Siamgewand blaue Augen haben.

Tonkanesen-Nachkommen - egal ob siam- oder burmafarben sind zweifelsfrei Tonkanesen und keinesfalls als Siam oder Burma zu bezeichnen. Die Ahnentafel muß auf Tonkanese lauten.

     
Geschichte und Herkunft
     
Tonkanesen stammen genetisch gesehen aus der Verpaarung von Siamesen und Burmesen. Bei beiden Rassen handelt es sich um Maskenkatzen, allerdings mit unterschiedlichen Erbanlagen für die Ausbildung der Maskenzeichnung. In der Tonkanese vermischen sich die Merkmale beider Ausgangsrassen.
Im Jahre 1930 brachte der amerikanische Schiffsarzt Dr. Joseph Thomson von einer Reise eine kleine braune Katze namens Wong Mau mit nach Hause. Die Katze wurde als eine braune Hybride mit dunkleren Points im Gesicht, Beinen, Pfoten und Schwanz beschrieben, es handelte sich um eine Tonkanese. Wong Mau wurde verpaart mit einem seal-point Siamesen namens Tai Mau und brachte Kitten zur Welt, welche in der Fellfarbe ihr sowie dem Siamesen entsprachen.
Dr. Thompson widmete sich allerdings der Zucht der Burmesen und ließ das tonkanesische Erbe von Wong Mau völlig außer Betracht. Erst Jahre später beschäftigte sich ein New Yorker Züchter, Milan Greer sowie eine kanadische Züchterin, Margaret Conroy mit der Zucht der Tonkanesen.

Im Lauf der Zeit wurden die Tonkanesen dann von einigen Dachverbänden als Rasse anerkannt. Die Anerkennung durch den bekanntesten europäischen Dachverband, die FIFé steht allerdings noch aus.

     
Der Name "Tonkanese"
     

Zur Zeit des Dr. Thompson wurde die Tonkanese "Golden Siamese" genannt. Der heutige Name "Tonkanese" soll die Verwandtschaft mit den Siamesen und Burmesen ausdrücken, indem er sich vom Golf von Tonkin ableitet, der zwischen beiden Ländern liegt.
Die Grenze zwischen Thailand und Birma heißt "Tanen Tong Dan", was übersetzt "goldene Grenze" bedeutet. Das thailändische Wort für Gold ist "Tonk", woraus wahrscheinlich der Name "Tonkanese" abgeleitet wurde.
Abbildungen, welche sich offenbar auf Siamesen, Burmesen, Tonkanesen und Korat-Katzen beziehen, existieren in einem thailändischen Buch, dem "Cat Book Poems of Siam" von Phra Nakhon, welches aus der Zeit von 1350 - 1767 stammt und sich in der National Library in Bangkok befindet. Die dort abgebildeten Maskenkatzen sind zweifelsfrei die Vorfahren der heutigen Rassen.
Ein Mitarbeiter des Dr. Thompson, Mr. Roy Robinson führte aus:
"Die Tonkanese ist eine neue Rasse, eine aufrichtige elegante Katze. Sie entstand durch die Kreuzung zwischen zwei bestehenden Rassen. Sie ist kein Hybride, wie sie einige beschrieben, als die ersten Exemplare auf einer Ausstellung gezeigt wurden. Das Word "Hybride" sollte für Kreuzungen zwischen verschiedenen Rassen aufbewahrt werden."

     
Charakter
     
Die Tonkanese ist eine sehr anhängliche, verträgliche und gesellige Katze. Es heißt, Tonkanesen vereinen die besten Eigenschaften von Siamesen und Burmesen. Sie sind sehr intelligent, lernfähig, aufmerksam, manchmal auch albern und neugierig, wodurch sie sich so manches Mal in heikle Situationen begeben.
Die Tonkanesen wollen immer und überall dabei sein und protestieren lautstark, wenn ihnen etwas nicht nach dem Köpfchen geht. Es verwundert einem immer wieder, welch ein Organ eine so zierliche "Nervensäge" an den Tag legen kann. Sie folgt wie ein Hündchen auf Schritt und Tritt und ist gern an verbalem Gedankenaustausch interessiert.
Diese sehr anhängliche Rasse erwartet die volle Aufmerksamkeit ihrer Zweibeiner und "erzwingt" sie sich notfalls mit allen Mitteln. Mit großer Beharrlichkeit versucht sie im Mittelpunkt zu stehen und ihren Willen durchzusetzen, ihr selbstsicheres Auftreten ist durch nichts zu erschüttern, sie kann also auch einiges einstecken ohne sich gleich beleidigt zurückzuziehen.

Tonkanesen fügen sich problemlos in eine eingesessene Katzentruppe ein.

   
     

 

Verhaltensregeln für Katzen  
     

Die meisten Katzen wissen instinktiv, wie man sich richtig benimmt, es gibt aber bestimmt einige, die von den nachfolgenden Tipps profitieren.
Denkt daran, dass es nur Vorschläge sind und der jeweiligen Situation angepasst werden können.

     
Mahlzeiten
     
Fresse niemals aus Deiner eigenen Schüssel, wenn Du Essen vom Tisch klauen kannst. Trinke niemals aus Deiner Wasserschüssel, wenn irgendwo ein Glas Wasser (oder besser noch, mit Milch) steht, aus dem Du trinken kannst. Jammere niemals vor Hunger bevor die Leute das Futter aus dem Schrank nehmen. Schreie dann aber so, als ob Du seit Wochen nichts mehr zu fressen bekommen hättest. Sobald das Futter in der Schüssel ist, sollte es erst mal ignoriert werden.
     
Gäste
     
Setze eine überraschte und verletzte Miene auf, wenn Du beschimpft wirst, weil Du nach dem Essen auf dem Tisch zwischen dem Geschirr spazieren gehst. Der Ausdruck sollte besagen: “Aber wenn kein Besuch da ist darf ich das doch auch“! Wenn Du einen Schoß zum Sitzen aussuchst, achte immer darauf, dass dieser auch einen guten Kontrast zu Deiner Fellfarbe abgibt. Beispiel: eine weiße Katze sollte sich immer auf dunkle Schöße setzen. Begleite Gäste immer zur Toilette und beobachte, ob sie auch alles richtig machen. Falls ein Gast sagen sollte, dass er Katzen liebe, behandle ihn mit hochmütigem Stolz, verhänge Deine Krallen in den Nylonstrümpfen (falls zutreffend), beiße ihn in die Fußknöchel oder wende eine Kombination der ausgeführten Möglichkeiten an.
     
Türen
     
Toleriere keine geschlossenen Türen. Um die Türen zu öffnen, kann man entweder daran kratzen oder dagegen schlagen. Sobald die Tür geöffnet wird, darf man selbstverständlich nicht durchgehen. Nachdem Du befohlen hast, dass eine nach draußen führende Tür für Dich geöffnet wird, stehe auf der Schwelle, halb innen und halb außen, und fange an, über alles mögliche nachzudenken. Das ist vor allem wichtig, wenn es entweder sehr kalt oder sehr heiß ist und während der Schnaken-Hochsaison.
     
Waschtag
     
Setze Dich niemals in den Waschkorb mit dreckiger Wäsche, bis alles sauber ist und vielleicht sogar warm vom Trockner. Dies ist sehr wichtig, vor allem bei Handtüchern. Hilf stets beim Wäsche zusammenlegen. Zeige es den Leuten, wenn sie es Deiner Meinung nach richtig gemacht haben, indem Du die Wäsche durch die Gegend ziehst. Hilf stets beim Bettenmachen. Laken und Bettbezüge müssen angegriffen werden, um sie gefügig zu machen.
     
Zusammenleben mit Menschen
     
Als allgemeine Regel gilt, dass man sich immer zu dem Menschen setzt, der beschäftigt ist und nicht zu dem, der im Moment nichts tut. Liest einer Deiner Menschen ein Buch oder eine Zeitung, versuche immer, Dich darauf zu setzen. Wenn das nicht möglich ist, so setze Dich zwischen Buch und Gesicht. Falls Dein Mensch strickt, setze Dich ganz brav auf seinen Schoß. Vergiss aber nicht, ab und zu die Stricknadeln anzugreifen. Wenn Deine Menschen beim Briefschreiben oder ähnlichem sind, setze Dich immer auf die Papiere, auf denen sie gerade schreiben. Wenn sie Dich herunterheben, beobachte sie mit trauriger Miene. Pass gut auf, ob vielleicht mit Tinte geschrieben wird. Sobald Du noch feuchte Tinte auf dem Papier siehst, setze Dich drauf. Nach dem zweiten Hinunterheben musst Du anfangen, Kugelschreiber und Bleistifte vom Tisch zu werfen, aber einzeln bitte. Auch Schreibmaschinen sollte der Mensch nicht alleine bedienen müssen. Setze Dich auf den Schoß Deines Menschen und versuche, die Typen zu fangen. Wenn es an der Zeit ist, Papier zu beißen, dann warte, bis der Mensch ein perfekt getipptes Blatt aus der Maschine zieht. Noch schöner sind Computer. Warte, bis das Telefon klingelt und der Mensch den Computer verlässt und spiele „Katze auf der Tastatur“. Du wirst staunen, was Du alles auf dem Bildschirm sehen kannst.
Denke daran, dass eine erfolgreiche Katze immer gut ausgeruht ist: schlafe deshalb fast den ganzen Tag damit Du nachts um 3 Uhr fit bist, um auf dem Bett Bergsteigen oder Mäusefangen zu spielen.

   
     

 

 
Gefährliches im Katzenalltag
und nützliche Tipps
 
     
Fenster
Bei geöffnetem Fenster kann die Katze entlaufen oder aus großer Höhe abstürzen. Gilt auch für Balkone! Bei gekippten Fenstern kann sich die Katze einklemmen. Ein Katzennetz oder Katzengitter kann Ihrer Katze das Leben retten!
 
 
 
Plastiktaschen
Da Katzen gern in Plastiktaschen kriechen, bitte keine herumliegen lassen. Erstickungsgefahr!
 
 
 
Toiletten
Toiletten nie offen stehen lassen! Kleine Katzen können nicht allein heraus kommen und könnten ertrinken!
 
 
 
Gummiringe
Nicht zum Spielen verwenden. Wenn sie gefressen werden, können sie im Hals stecken bleiben oder im Magen-Darm-Bereich Verletzungen verursachen.
 
 
 
Wollkneuel
Die Katze könnte die Wolle verschlucken oder sich daran erwürgen!
 
 
 
Nadel und Zwirn
Nie für die Katze zugänglich aufbewahren: Verletzungsgefahr im Mund, Speiseröhre, Magen, Darm
 
 
 
Stromkabel
Gefahr durch Stromschlag beim Durchbeißen
 
 
 
Putzmittel / Chemikalien
Vergiftungsgefahr! Nie offen herumstehen lassen, bzw. an einem für Katzen unerreichbaren Ort aufbewahren.
 
 
 
Herdplatten
Katzen sind neugierig und springen gern überall rauf. Deshalb achten Sie bitte beim Kochen auf die Katze. Verbrennungsgefahr!
 
 
 
Waschmaschine / Trockner
Katzen Klettern gern unbemerkt in die Waschmaschine oder den Wäschetrockner. Bitte achten Sie darauf, daß sich keine Katze in dem Gerät befindet, wenn sie es einschalten!
 
 
 
Lametta
Lametta wird im Magen der Katze messerscharf! Deshalb Lametta nur unerreichbar verwenden oder, besser noch, auf Lametta verzichten.
 
 
 
Kerzen
Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen. Katzen können diese runter schmeißen: Brandgefahr!
 
 
 
 

 

Einige für Katzen giftige Pflanzen:
     

Akelei ( Aquilegia vulgaris )
Alpenveilchen ( Cyclamen )
Alpenrose ( Rhododendron )
Buchsbaum ( Buxus )
Christrose ( Helleborus )
Chrysantheme ( Chrysanthemum )
Dieffenbachie ( Dieffenbachia )
Efeu ( Hedera )
Engelstrompete ( Datura )
Einblatt ( Spatiphyllum )
Farne, alle (Filicopsida )
Fingerhut ( Digitalis )
Flamingoblume (Anthurium )
Gefleckter Schierling ( Conium maculatum )
Geranien (Pelargonium )
Ginster ( Genista )
Glyzine ( Wisteria )
Gummibäume ( Ficus )
Goldregen ( Laburnum )
Hortensie ( Hydrangea macrophylla )
Korallenkirsche ( Solanum pseudocapsicum )
Mistel ( Viscum )
Oleander ( Nerium oleander )
Orchideen ( Orchidaceen )
Philodendron ( = Baumfreund, Philodendron )
Primeln ( = Schlüsselblume, Primula )
Prunkwinde ( Ipomoea purpurea )
Rhododendron ( = Azalee, Rhododendron )
Rittersporn ( Delphinium )
Scharfer Hahnenfuß ( Ranunculus acer )
Schefflera ( Schefflera )
Wandelröschen ( Lantana )
Sämtliche Wolfsmilchgewächse ( Euphorbiaceen ): z. B. Weihnachtsstern, Christusdorn Viele Zwiebelgewächse: z. b. Herbstzeitlose, Hyazinthe, Krokus, Lilie, Mai- und Schneeglöckchen, Narzisse ( = Osterglocke ), Tulpe U.S.W.